BAG gegen ein­heit­li­che Arbeits­ver­hält­nis­se

Ber­li­ner Musik­schul­lehr­kräf­te mit einer hal­ben fes­ten Stel­le klag­ten dage­gen, dass ihnen ihr zwei­tes Stand­bein weg­brach – die par­al­lel aus­geübte Hono­rar­tä­tig­keit an ihrer Musik­schu­le. Haupt­grund waren dro­hen­de Beitragsnachzah­lungen an die Deut­sche Ren­ten­ver­si­che­rung. Obwohl die Musik­schu­len unter­schied­lich mit die­ser Situa­ti­on umge­hen, soll­te gericht­lich das Bestehen eines ein­heit­li­chen, auch die „Hono­rar­tä­tig­keit umfas­sen­den Arbeits­ver­hält­nis­ses“ fest­ge­stellt und damit gän­gi­ger Pra­xis ent­spro­chen wer­den. Jedoch: In letz­ter Instanz wies das Bun­des­ar­beits­ge­richt bis­lang drei Kla­gen ab.
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