Richter, Christoph

Meister-Unterricht

Prinzipien der ­Meisterlehre früher und heute

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 3/2012 , Seite 06

Dass die fachlichen und pädagogischen Fähigkeiten eines Meisters größer sind als die anderer, besagt das Ursprungswort Magis­ter, eine Komparativform, welche mit den lateinischen Wörtern magis und major zusammenhängt und die sich in den indogermanischen Sprachen als Meister, master, mister, maestro als Bezeichnung für größte Qualität und für hohes Ansehen herausgebildet hat. Die Tradition, nach welcher Read more about Meister-Unterricht[…]

Rittner, Hardy

Alles nur geträumt?

Wie ein Meister sein sollte – ein Traum

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 3/2012 , Seite 17

In diesem Beitrag geht es um den so genannten Meisterklassen-Unterricht, der den zentralen Kern einer künstlerischen Ausbildung darstellt. Meisterklasse, Meisterkurse, Meisterschüler: Wie habe ich diese Bezeichnungen einmal gehasst, implizieren sie doch das denkbar größte Gefälle zwischen Lehrkraft und SchülerIn. Der Meister oder die Meisterin auf der Sonnenseite, der Schüler oder die Schülerin als ein kleines Read more about Alles nur geträumt?[…]

Berg, Ivo Ignaz

„Don’t sing – first listen!“

Über die Bedeutung des Imitierens in der Meisterlehre: ein Erfahrungsbericht mit mittelalterlicher Musik

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 3/2012 , Seite 20

Worin könnte die pädagogische Qualität der Meisterlehre bestehen? Sind es allein momentane Wirkungen, die mit ihr erzielt werden, oder kann dabei auch ein nachhaltiges Lernen stattfinden? Und geht es dabei nicht einfach um das blinde Kopieren eines unhinterfragten Vorbilds? Mit Recht könnte man also auch hier einige Zweifel anmelden. Vor diesem Hintergrund möchte ich über Read more about „Don’t sing – first listen!“[…]