Lindenau, Kirsten

Oper für Kinder – Oper mit Kindern

Zehn Jahre Opera Piccola an der Hamburgischen Staatsoper

Rubrik: Bericht
erschienen in: üben & musizieren 2/2011 , Seite 44

Vier Tage vor der Premiere. Das bedeutet: So langsam wird es ernst. An diesem späten Nachmittag wuseln im Bühnensaal der Hamburger Kampnagel-Kulturfabrik zahlreiche Kinder und Jugendliche herum, auf den verschiedenen Ebenen der Bühne, davor und gegenüber in den Platzreihen. Seitlich der Bühne haben die Instrumentalisten Platz genommen und wiederholen immer wieder kurze vertrackte Partien. Es Read more about Oper für Kinder – Oper mit Kindern[…]

Mohrs, Rainer

Meister des musikalischen Crossover

Zum 100. Geburtstag des Komponisten Eduard Pütz

Rubrik: Bericht
erschienen in: üben & musizieren 2/2011 , Seite 46

„Wer schreibt uns neue Kinderszenen?“, war eine der Fragestellungen beim Kongress des Verbands deutscher Musikschulen 1999 in München. Beklagt wurde dort, dass nur wenige KomponistInnen leicht spielbare neue Musik für die Arbeit an Musikschulen schreiben. Der Leiter der Podiumsdiskussion, Reinhart von Gutzeit, nannte damals unter anderem einen Namen, den viele vielleicht zum ersten Mal hörten: Read more about Meister des musikalischen Crossover[…]

Tröger, Beate

Das Wichtigste, was wir haben, sind unsere kulturellen Wurzeln

Gespräch mit Elke Heidenreich über ihre Buchedition, ihre musikalische Sozialisation und ihre Erfahrungen bei der Vermittlung von Musik

Rubrik: Gespräch
erschienen in: üben & musizieren 2/2011 , Seite 48

Frau Heidenreich, Ihre „Edition Elke Heidenreich“ geht in diesem Jahr in die fünfte Programmrunde. Auf welchen Titel freuen Sie sich am meisten? Ach, ich freu mich auf alle. Schön finde ich die Biografie über Marta Argerich, denn bisher gab es keine. Wir legen jetzt eine von Argerich autorisierte Biografie vor, die anlässlich des 70. Geburtstags Read more about Das Wichtigste, was wir haben, sind unsere kulturellen Wurzeln[…]

Müller, Gudrun

Die Lehrerin als Mama

Zwischenmenschliches Zusammenspiel im Unterricht

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 2/2011 , Seite 52

Jeder Mensch macht die Erfahrung, dass ein Gespräch, ein kurzfristiges Zusammentreffen mit anderen Menschen oder auch ein langjähriges gemeinsames Leben großen Schwan­kungen unterliegt. So ist man manchmal von einem kommunikativen Zusammenspiel nahezu beglückt, während einen andererseits zwischenmenschliche Konflikte fast zerreißen können: Handeln und Erleben können durch interaktive Phänomene enorm beeinflusst werden. Auf der rationalen Ebene Read more about Die Lehrerin als Mama[…]

Thielemann, Kristin

Tröten hoch vier?

Mein Weg zum Gruppenunterricht: In einem Schweizer Dörfli trompetet es jetzt in jeder Straße

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 2/2011 , Seite 55

eben meinem Hauptberuf als Trompeterin bei den Lübecker Philharmonikern brachte ich an der Lübecker Musikschule in Spitzenzeiten wöchentlich bis zu 15 Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen sechs und 16 Jahren Atmung, Ansatz, Haltung, Tonbildung und andere Raffinessen des Trompetespielens näher – im Einzelunterricht versteht sich natürlich! Anfänger 30 Minuten, Fortgeschrittene 45 Minuten wöchentlich. Regelmäßiges Read more about Tröten hoch vier?[…]

Rittelmeyer, Christian

Warum und wozu ­ästhetische Bildung?

Über Transferwirkungen ­künstlerischer Tätigkeiten. Ein Forschungsüberblick

Rubrik: Bücher
erschienen in: üben & musizieren 2/2011 , Seite 59

Es sind hochaktuelle bildungspolitische Fragen, die der emeritierte Professor für Erziehungswissenschaft in seinem kompakten wie kompetenten Büchlein angeht: Macht Musizieren Kinder intelligenter? Unterstützt gemeinsames Singen das kooperative Verhalten? Lehrt uns erst der Kunstunterricht das präzise Sehen? Stärkt Tanzen und Theaterspielen das Selbstvertrauen? Das Buch verlangt konzent­rier­tes Lesen. Es geht um „Trans­ferforschung“, also um wissenschaftliche Untersuchungen, Read more about Warum und wozu ­ästhetische Bildung?[…]

Dartsch, Michael

Mensch, Musik und Bildung

Grundlagen einer Didaktik der Musikalischen Früherziehung

Rubrik: Bücher
erschienen in: üben & musizieren 2/2011 , Seite 59

Michael Dartsch ist etwas ganz Besonderes gelungen: Denn neben seinem breiten musik- wie allgemeinpädagogischen Wissen investiert er seine vielschichtigen praktischen Erfahrungen, aber vor allem sein „Herzblut“. Der Blick ins Inhaltsverzeichnis mag zunächst erschrecken: „Was hat das mit einer Didaktik der Musikalischen Früherziehung zu tun?“, mag da als Frage in den Raum gestellt werden; „ist das Read more about Mensch, Musik und Bildung[…]

Bankl, Irmgard / Monika Mayr / Eleonore Witoszynskyj

Lebendiges Lernen durch Musik, Bewegung, Sprache

Rubrik: Bücher
erschienen in: üben & musizieren 2/2011 , Seite 60

Wie wünschenswert wäre Lernen im Flow und mit Begeisterung statt unter Leistungszwang und Erfolgsdruck? Die Rhythmiklehrerinnen Bankl, Mayr und Witoszynskyj zeigen, wie im Rhythmik-Unterricht ein Raum des selbstbestimmten, ganzheitlichen Lernens mit allen Sinnen möglich ist. Das Buch kann sowohl zusammenhängend gelesen als auch als Nachschlagewerk genutzt werden, wobei Schlagwörter am Rand des Textes eine klare Read more about Lebendiges Lernen durch Musik, Bewegung, Sprache[…]

Gagel, Reinhard

Improvisation als soziale Kunst

Überlegungen zum künstle­rischen und didaktischen Umgang mit improvisatorischer Kreativität

Rubrik: Bücher
erschienen in: üben & musizieren 2/2011 , Seite 60

Dieses Buch wendet sich an MusikerInnen und MusikpädagogInnen mit wenig improvisatorischer Praxis ebenso wie an gestandene Improvisatoren. Hier finden sich sowohl Anregungen zum praktischen Einsteigen als auch eine Auseinandersetzung mit den theoretischen Hintergründen von Improvisationsprozessen. Gagels Buch gründet sich auf dem Wunschgedanken, Improvisation auf allen Stufen des instrumentalen Vermögens und in allen Bereichen der musikalischen Read more about Improvisation als soziale Kunst[…]

Kreutziger-Herr, Annette / Melanie Unseld (Hg.)

Lexikon Musik und Gender

Rubrik: Bücher
erschienen in: üben & musizieren 2/2011 , Seite 61

Noch sind wir weit von einer ­symmetrischen Musikgeschichts­­schreibung entfernt. Und deswegen sind Lexika wie dieses notwendig. Die Zusammenarbeit der Herausgeberinnen und der Autoren und Autorinnen war fruchtbar und von großem Fleiß geprägt, denn das „Lexikon Musik und Gender unternimmt erstmals im deutschsprachigen Raum den Versuch, sowohl die Historie des Geschlechterdiskurses als auch der Musikgeschichte und Read more about Lexikon Musik und Gender[…]

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