Trinkewitz, Jürgen

Kör­per­be­wusst­sein schu­len

Alltagsmaterialien als ergonomische ­Hilfsmittel im Klavierunterricht

Rubrik: Praxis
erschienen in: üben & musizieren 4/2019 , Seite 27

Die metho­di­schen Mit­tel von Instru­ment­al­lehr­kräf­ten sind in ers­ter Linie Spra­che und Demons­tra­ti­on: Man zeigt Schü­le­rIn­nen, wie etwas aus­ge­führt wird, und macht sie dadurch mit einer bestimm­ten Fer­tig­keit ver­traut. Zu Beginn des Lern­pro­zes­ses ahmt der Schü­ler etwas nach, was er dann selbst­stän­dig kog­nitiv wei­ter­ent­wi­ckeln kann. Die Hirn­for­schung bestä­tigt die Wirk­sam­keit die­ser ein­fa­chen Metho­de. For­schungs­er­geb­nis­se zu Spie­gel­neu­ro­nen, Read more about Kör­per­be­wusst­sein schu­len[…]

Mantel, Gerhard

… wie ein ­geschnitz­tes Bild“?

Der bewegte Körper während des Spiels

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 2/2011 , Seite 22

In der instru­men­tal­päd­ago­gi­schen Dis­kus­si­on zum The­ma „Kör­per­be­we­gung“ ist das Inter­es­se in letz­ter Zeit stark auf die Vor­be­rei­tung opti­ma­ler Spiel­be­we­gun­gen und auf Pro­phy­la­xe, The­ra­pie und all­ge­mei­ne Disposi­tion gerich­tet. Kör­per­tech­ni­ken wie Alex­an­­der-Tech­­nik, Fel­den­krais, Yoga, Dis­po­ki­ne­se, Kine­sio­lo­gie oder Euto­nie domi­nie­ren den Dis­kurs. Sie haben zum Ziel, einen kör­per­li­chen Ide­al­zu­stand beim Spiel zu errei­chen. Kör­per­tech­ni­ken haben zwei­fel­los ihre Bedeu­tung Read more about <span class="dquo">„</span>… wie ein ­geschnitz­tes Bild“?[…]

Spahn, Claudia

Spie­len­de“ Bewe­gun­gen

Über die Integration körperorientierter Methoden in die Instrumentalpädagogik

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 2/2011 , Seite 16

Die Fra­ge, wel­che Metho­den für die instru­men­tal­päd­ago­gi­sche Anwen­dung sinn­vol­ler­wei­se aus­ge­wählt wer­den sol­len, führt bereits zu einem zen­tra­len Pro­blem, dem sich Instru­men­tal­päd­ago­gIn­nen gegen­über­se­hen. Im deut­schen Gesund­heits­sys­tem wer­den bei der Behand­lung von Erkran­kun­gen Ver­fah­ren aner­kannt, deren Wirk­sam­keit in wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­en – so genann­te evi­denz­ba­sier­te Medi­zin (EBM) – nach­ge­wie­sen ist. Ver­fah­ren, wel­che – wie die vor­lie­gen­den – im Read more about <span class="dquo">„</span>Spie­len­de“ Bewe­gun­gen[…]

Steffen-Wittek, Marianne

Die „Befrei­ung“ des Kör­pers

Die bewegungsexperimentellen Körperverfahren von Elsa Gindler, Dore Jacobs und Gerda Alexander wirken bis in unsere Zeit

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 2/2011 , Seite 12

Elsa Gind­ler (1885–1961) zählt zu den Begrün­de­rin­nen heu­ti­ger wahr­neh­mungs­ori­en­tier­ter Kör­per­ver­fah­ren. Sie absol­vier­te um 1910 eine Aus­bil­dung bei Hed­wig Kall­mey­er, schlug aber früh eige­ne Wege zur prak­ti­schen Erfor­schung bewe­gungs­ex­pe­ri­men­tel­ler Mög­lich­kei­ten ein. Gind­ler war 1925 Mit­be­grün­de­rin des 1933 auf­ge­lös­ten Deut­schen Gym­nas­tik­bunds, in dem sie gro­ßen Ein­fluss auf die Ent­wick­lung der moder­nen Gym­nas­tik hat­te. „Ihr ist es im Read more about Die „Befrei­ung“ des Kör­pers[…]

Regenspurger, Katja / Egbert J. Seidel / Alexander Fischer / Petra Günther

Kur­zer Fuß und lan­ger Atem

Methoden und Konzepte zur Prophylaxe und Behandlung musikerspezifischer Beschwerden

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 2/2011 , Seite 06

Manu­el­le Medi­zin Die Manu­el­le Medi­zin oder auch Chi­ro­the­ra­pie fußt auf wis­sen­schaft­lich gesi­cher­ten Erkennt­nis­sen der funk­tio­nel­len Ana­to­mie, Bio­me­cha­nik und Phy­sio­lo­gie und ver­steht sich als Leh­re von Dia­gnos­tik und The­ra­pie der Funk­ti­ons­krank­hei­ten des Bewegungssys­tems. Mit­tels einer dif­fi­zi­len Dia­gnos­tik wer­den funk­tio­nel­le Stö­run­gen der Wir­bel­säu­le, Gelen­ke, Mus­ku­la­tur, Seh­nen und bin­de­ge­we­bi­gen Struk­tu­ren erfasst und von Struk­tur­ver­än­de­run­gen unter­schie­den. Ziel der Diag­nostik Read more about Kur­zer Fuß und lan­ger Atem[…]

Painsi, Margit

Mit dem Stress auf Du und Du!

Stressmanagementtraining für SchülerInnen an Musikschulen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 2/2010 , Seite 45

Beim Musi­zie­ren die opti­ma­le Span­nung zu fin­den und auf Stress situa­ti­ons­ad­äquat reagie­ren zu kön­nen, ist The­ma und Ziel des Stress­ma­nage­ment­trai­nings für Musik­schü­le­rIn­nen. Es ist die Balan­ce zwi­schen Ent­span­nung und zu viel Anspan­nung, das Aus­lo­ten und das Spiel mit den Kräf­ten, die es zu fin­den und aktiv zu steu­ern gilt. Ziel des Stress­ma­nage­ment­trai­nings ist also nicht Read more about Mit dem Stress auf Du und Du![…]

Berg, Ivo

Die Span­nung ist mit Hän­den zu grei­fen

Wie der Umgang mit Materialien die Lust am musikalischen ­Ausdruck fördern kann

Rubrik: Praxis
erschienen in: üben & musizieren 1/2010 , Seite 34

Zwei mei­ner Schü­le­rin­nen spie­len in ihrer Ensem­ble­stun­de einen bul­ga­ri­schen Volks­tanz. Der mar­kan­te Beto­nungs­rhyth­mus sorgt für viel Schwung von Beginn an: Alle tän­ze­ri­sche Ener­gie zielt unmit­tel­bar auf die Eins im Takt, um von dort über den nach­schla­gen­den Quint­sprung elas­tisch abge­fe­dert und in den fol­gen­den Takt umge­lenkt zu wer­den. Mit vie­len kur­zen Repe­ti­tio­nen und klei­nen Abschnit­ten ent­steht Read more about Die Span­nung ist mit Hän­den zu grei­fen[…]

Fabig, Jörg

Und jetzt mal mit CD!“

Arbeit mit Playalongs im Gruppen­unterricht am Beispiel Drumset

Rubrik: Praxis
erschienen in: üben & musizieren 1/2010 , Seite 28

Wäh­rend die Auf­for­de­rung „Jetzt üben wir das Gan­ze mal mit Metro­nom!“ bei den meis­ten Schü­le­rIn­nen eher ein Seuf­zen oder Stöh­nen aus­löst, klingt die Ankün­di­gung „Und jetzt pro­bie­ren wir es mal mit der CD!“ sehr viel ver­lo­cken­der – obwohl die glei­che musi­ka­li­sche Arbeit zu leis­ten ist, näm­lich das Anpas­sen des eige­nen Tem­pos an eine exter­ne Refe­renz­quel­le. Read more about <span class="dquo">„</span>Und jetzt mal mit <span class="caps">CD</span>!“[…]

Schuppert, Maria

Einen frucht­ba­ren Boden berei­ten

Zur Implementierung der Musikergesundheit in die Hochschulausbildung

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 1/2010 , Seite 22

Um eine spe­zi­fi­sche Gesund­heits­vor­sor­ge für Musi­ke­rin­nen und Musi­ker zu eta­blie­ren, erhielt der Neu­ro­lo­ge und Musik­wis­sen­schaft­ler Kurt Sin­ger bereits 1923 einen musik­phy­sio­lo­gi­schen Lehr­auf­trag an der Staat­li­chen Aka­de­mi­schen Hoch­schu­le für Musik in Ber­lin. Er hielt Vor­le­sun­gen über „Berufs­krank­hei­ten der Musi­ker und die Grenz­ge­bie­te zwi­schen Musik und See­len­le­ben“ und rich­te­te eine ärzt­li­che Bera­tungs­stel­le an der Hoch­schu­le ein. Sei­ne Read more about Einen frucht­ba­ren Boden berei­ten[…]

Hildebrandt, Horst

Den Kör­per stim­men ­ler­nen

Gesundheitsförderung an Musikschulen: Pilotprojekte und ­Vorschläge zur praktischen Umsetzung

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 1/2010 , Seite 16

Der Auf­schwung der Musik­phy­sio­lo­gie und Musi­ker­me­di­zin Ende des ver­gan­ge­nen Jahr­hun­derts wur­de wesent­lich durch die alar­mie­ren­den Stu­di­en zum Gesund­heits­zu­stand von Berufs­mu­si­ke­rIn­nen, Musik­stu­die­ren­den und Musik­schü­le­rIn­nen ausgelöst.1 Ähn­lich wie bei Berufs­mu­si­kern liegt bei Aus­zu­bil­den­den das Haupt­ge­wicht auf psy­cho­so­ma­ti­schen Beschwer­den und auf Beschwer­den der Bewe­gungs­or­ga­ne. Musik­stu­die­ren­de, die regel­mä­ßig Sport trei­ben, sind sel­te­ner von Beschwer­den der Bewe­gungs­or­ga­ne betrof­fen. Musik­stu­die­ren­de, die Read more about Den Kör­per stim­men ­ler­nen[…]