Heiss, Isabelle Sophie

Kollektiv und genreübergreifend

Ein Festival als künstlerisch-pädagogisches Masterprojekt in Münster

Rubrik: Hochschule
erschienen in: üben & musizieren 2/2026 , Seite 48

Die Tätigkeits- und Arbeitsschwerpunkte von MusikpädagogInnen sind so vielfältig wie nie zuvor. Mehrere parallele Tätigkeiten in Portfolio-Karrieren sind längst zur Regel geworden.1 Musikpädagogische Studiengän­ge müssen Studierende deshalb dazu befähigen, offen für unbekannte Zukünfte nicht nur auf neue Entwicklungen zu reagieren, sondern selbst Neues, Verbindendes und gesellschaftlich Relevantes zu entwickeln – ausgestattet mit der notwendigen Resilienz.2 Read more about Kollektiv und genreübergreifend[…]

Staemmler, Hansjacob / Martin Nachbar

Acting out Music

Was wir spielen, warum und wie

Rubrik: Hochschule
erschienen in: üben & musizieren 2/2026 , Seite 44

Das Bestreben klassischer MusikerInnen ist es, das Potenzial einer Partitur voll zu entfalten. „Acting out Music“ – übersetzbar mit: Musik ausleben, Musik ausagieren – ist eine innovative Proben- und Arbeitsmethode für MusikerInnen, die den interpretatorischen Prozess bereichert und das Ensemblespiel belebt. Musikalische Gesten, im Probenprozess entwickelte Bilder und Narrative werden zunächst ohne Instrument gefunden und Read more about Acting out Music[…]

Herzog, Leonie / Alina Seibel

Vorhang auf für den Ganztag

Gründung eines Kindermusiktheaters im Kontext des Ganztagsförderungsgesetzes

Rubrik: Musikschule
erschienen in: üben & musizieren 2/2026 , Seite 42

Die Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder in Deutschland ist mit dem Gesetz zur ganztägigen Förderung von Kindern im Grundschulalter (Ganztagsförderungsgesetz – GaFöG) bundesrechtlich verankert worden. Der gesetzliche Anspruch umfasst eine Betreuung von acht Stunden an fünf Wochentagen und gilt – mit Ausnahme von bis zu vier Wochen – auch während der Schulferien.1 Eingeführt wird der Rechtsanspruch schrittweise Read more about Vorhang auf für den Ganztag[…]

Thielemann, Kristin

Fairness beginnt auf dem Notenständer

Der Kommentar

Rubrik: Kommentar
erschienen in: üben & musizieren 2/2026 , Seite 41

Kürzlich besuchte ich als Gasthörerin einen Vortrag an einer Musikhochschule über kulturelle Aneignung. Im Verlauf der Veranstaltung ging es um Respekt vor geistigem Eigentum und darum, ob es legitim ist, künstlerische Leistungen anderer Menschen zu nutzen, ohne sie angemessen zu entlohnen. Mit diesen Gedanken verließ ich den Vorlesungssaal und blieb an einem vertrauten Bild hängen: Read more about Fairness beginnt auf dem Notenständer[…]

Ofenauer-Haas, Tamara

Durch Musik.Kunst.Kultur wachsen

Weiterbildung als Kern professioneller Musikschularbeit

Rubrik: Musikschule
erschienen in: üben & musizieren 2/2026 , Seite 38

Im Österreichischen Bundesland Niederösterreich hat das Musikschulwesen einen hohen Stellenwert bei der kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, sind die Lehrenden nicht nur bestens ausgebildet – mehr als 90 Prozent befinden sich entweder noch im Musikstudium oder haben ein solches abgeschlossen –, sondern sie nehmen auch laufend an Weiterbildungen Read more about Durch Musik.Kunst.Kultur wachsen[…]

Kirchner, Laila

Linkshänderunterricht in der Musikschule

Welche Linkshänderinstrumente gibt es und wie häufig werden sie unterrichtet?

Rubrik: Musikschule
erschienen in: üben & musizieren 2/2026 , Seite 34

Die angeborene Händigkeit wird durch die Dominanz der gegenüberliegenden Gehirnhälfte bestimmt.1 Die dominante Hand ist stärker, geschickter und ausdauernder als die andere, weshalb ihr auch an Musikins­trumenten die führende Rolle zukommen sollte. Die meisten Musikinstrumente sind für die Führung mit der rechten Hand konzipiert, wobei von LinkshänderInnen eine permanente Anpassung verlangt wird. Das kann Probleme Read more about Linkshänderunterricht in der Musikschule[…]

Nimczik, Anna Catharina

„Zu beobachten ist nicht so einfach“

Maria Montessori zur Kunst methodischer Beobachtung (1921)

Rubrik: Bericht
erschienen in: üben & musizieren 2/2026 , Seite 32

Der Name Maria Montessori, aus deren Vortrag „Über das Beobachten“ (1921) der Ausschnitt für diesen Beitrag stammt,1 ist eng verwoben mit dem Anspruch der „Kindorientierung“. Ein Anspruch, der sich in einer umfassenden Ausrichtung pädagogischer Konzepte auf die individuellen Bedürfnisse und Voraussetzungen von Kindern zeigt.2 Besondere Dynamik entwickelte diese Fokussierung auf kindliche, von ihnen selbsttätig (mit-)gesteuerte Read more about „Zu beobachten ist nicht so einfach“[…]

Mahlert, Ulrich

Drei Kreise der Aufmerksamkeit

Anregungen aus der Schauspielpraxis

Rubrik: Praxis
erschienen in: üben & musizieren 2/2026 , Seite 28

Die beiden hauptsächlichen Darstellungsmittel Sprache und Klang werden zum großen Teil mit gleichen Parametern gestaltet: Dynamik, Artikulation, Tempo, Tonfall, Klangfarbe, Phrasierung. Diese „prosodischen“, der gesprochenen Rede bzw. der „Klangrede“ eigenen Faktoren sind in beiden Künsten eng mit weiteren körperlichen Ausdruckselementen verbunden: Mimik, Gestik, Haltung und (beim Musizieren eingeschränkt) dem Raumverhalten der Agierenden. Schauspiel- und Musizierunterricht Read more about Drei Kreise der Aufmerksamkeit[…]

Erben, Eva

Das Instrument als Spielplatz

Spielideen für den Musizierunterricht: traditionell und analog

Rubrik: Praxis
erschienen in: üben & musizieren 2/2026 , Seite 22

Lasst uns spielen! Dieser Ausruf tut not. Der Neurobiologe Gerald Hüther und der Philosoph Christoph Quarch formulieren es drastischer und fordern in ihrem gleichnamigen Buch: „Rettet das Spiel!“1 Das analoge Kulturgut Spiel scheint in unserem von Effizienz, Funktionalität und Produktivität bestimmten Leben zunehmend ein Schattendasein zu führen. Uns scheint die Lust am Spielen verloren gegangen Read more about Das Instrument als Spielplatz[…]

Weuthen, Kerstin

Zeigen als Kunstform

Richard Sennett und die Bedeutung

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 2/2026 , Seite 20

Richard Sennett, Soziologe und Autor vielgelesener Bücher über Handwerk (Handwerk)2 und Kooperation (Zusammenarbeit),3 begreift den Menschen als homo performans: als Wesen, das sich im Tun selbst sichtbar macht. Darstellung ist für ihn keine Bühne, sondern eine Grundform sozialen Lebens. Wir handeln nie für uns allein – unser Tun richtet sich immer auch an andere. Der Read more about Zeigen als Kunstform[…]

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