Bieber, Patrizia

Die Macht elterlicher Erwartungen und Überzeugungen

Verstecktes Potenzial für den Instrumental- und Gesangsunterricht

Rubrik: Didaktik
erschienen in: üben & musizieren 3/2026 , Seite 46

Elterliche Haltungen in Bezug auf das Erlernen eines Instruments sind mannigfaltig und formen insbesondere in der Anfangsphase des Instrumental- oder Gesangsunterrichts das Lernumfeld eines Kindes wesentlich mit. Aus der pädagogisch-psychologischen Forschung ist bekannt, dass elterliche Erwartungen und Überzeugungen eng mit dem Selbstkonzept1 von Kindern und deren Erfolgserwartungen zusammenhängen – zwei Faktoren, die für die Lernmotivation Read more about Die Macht elterlicher Erwartungen und Überzeugungen[…]

Schlesier, Juliane / Sabrina Förster / Anne Kosubek

Freude, Stolz und Hoffnung

Sozio-emotionale Prozesse als Schlüsselfaktoren von Lernen und Leistung

Rubrik: Didaktik
erschienen in: üben & musizieren 3/2026 , Seite 43

Sozio-emotionale Prozesse stellen eine zentrale Grundlage von Lern- und Leistungsprozessen dar. Der Blick auf diese Mechanismen ist besonders im Grund- und unteren Sekundarstufenalter wichtig, da in diesen Jahren wesentliche Grundlagen der sozialen und emotionalen Entwicklung gelegt werden, die das Lernen und die Leistung im weiteren Bildungsweg nachhaltig prägen. Dabei umfassen die sozio-emotionalen Prozesse im Bildungskontext Read more about Freude, Stolz und Hoffnung[…]

McGregor, Judith

Wie viel Schule braucht es?

Impulse zur (selbst-)kritischen Standortbestimmung von Musikschulen

Rubrik: Musikschule
erschienen in: üben & musizieren 3/2026 , Seite 40

Musikvermittlung hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen, auch im Kontext von Musikschulen und Instrumentalpädagogik.1 Diese Entwicklung zeigt sich u. a. daran, dass sich die Musikvermittlung als eigenständiges Berufsfeld etabliert hat – auch für InstrumentalpädagogInnen –, was eng mit dem Trend zu Portfoliokarrieren verbunden ist.2 Das Interesse von Ins­trumentalpädagogInnen an Fortbildungen und Studiengängen im Read more about Wie viel Schule braucht es?[…]

Fischer, Georg

Wo die Sprache an ihre Grenzen kommt

Quodlibet „Die Geige beginnet“ von Willy Geisler (1886–1952): ein Lehrstück, das die Ohren öffnet

Rubrik: Bericht
erschienen in: üben & musizieren 3/2026 , Seite 38

Eine Geige, die sich selbstbewusst kantabel in den Vordergrund spielt, untermalt von einer heiteren Klarinette in Mittellage? Eine Trompete, die nicht über ihre Vergangenheit als Signal- und Jagdinstrument hinwegkommt und Fanfaren schmettert? Dagegen unterbieten sich die Pauke und das Horn in der Einfachheit ihres Gemüts: Die Pauke hat nur zwei Töne, das Horn gibt sich Read more about Wo die Sprache an ihre Grenzen kommt[…]

Vorik, Alexandra

In sono veritas

Warum die Stimme mehr ist als ein Bild

Rubrik: Praxis
erschienen in: üben & musizieren 3/2026 , Seite 34

„Sie haben Stimmbandknötchen“: Für Sängerinnen und Sänger wirkt diese Diagnose wie ein Schock. Das Wort „Knötchen“ weckt Bilder von etwas Hartem, Unverrückbarem, das die Stimme dauerhaft ruinieren könnte. In der Fachsprache wird seit Jahrzehnten nicht mehr primär von „Knötchen“ gesprochen. Stattdessen haben sich differenzier­tere Bezeichnungen etabliert, etwa „Stimm­lippenrandverdickungen“, weil dieser Begriff fachlich präziser ist und Read more about In sono veritas[…]

Thielemann, Kristin

Auftritte als Begegnung gestalten

Über den Umgang mit Leistungsdruck bei (Musikschul-)Vorspielen

Rubrik: Praxis
erschienen in: üben & musizieren 3/2026 , Seite 30

Vorspiele an Musikschulen sind fest verankert – manchmal sogar so selbstverständlich, dass kaum jemand hinterfragt, ob alle jungen Musikerinnen und Musiker sich damit wohlfühlen und in ihrer musikalischen und persönlichen Entwicklung davon profitieren. Wer nicht auftreten möchte, gilt schnell als zurückhaltend oder als „noch nicht so weit“. Aber vielleicht steckt dahinter etwas anderes: das Bedürfnis, Read more about Auftritte als Begegnung gestalten[…]

Thielemann, Kristin

Meine App

„Sing & Fly“ – mit einem Weltraumspiel hören und intonieren lernen

Rubrik: Digital
erschienen in: üben & musizieren 3/2026 , Seite 29

Es gibt Lernende, die keinen sicheren Zugriff auf ihre Stimme haben. Sie trauen sich nicht zu singen oder sie wissen nicht, welcher Ton gerade herauskommt. Auch begegnen uns in der Unterrichtspraxis Kinder, die hohe und tiefe Töne schlecht unterscheiden können – ein echtes Problem, nicht nur im Gesangsunterricht. Auch beim Instrumentalspiel ist es von Vorteil, Read more about Meine App[…]

Alpheis, Stine

Gut genug statt perfekt?

Zum Umgang mit Leistungsdruck in der Musik

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 3/2026 , Seite 26

Jemand, der – wie ich – im Februar intensiv die olympischen Winterspiele verfolgt hat, wird sicherlich auch das große Eiskunstlauf-Drama der Männer mitbekommen haben. Der junge 21-jährige Top-Favorit, der in der bisherigen Saison noch keinen Wettkampf verloren hatte, der Sprünge aufs Eis brachte, die technisch sonst niemand annähernd umsetzen kann, und der nach dem Kurzprogramm Read more about Gut genug statt perfekt?[…]

Meier, Stefan / Wolfgang Lessing

Zum (Un-)Sinn von Wettbewerben

Zwei Kommentare aus Perspektive der Sport- und Musikpädagogik

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 3/2026 , Seite 20

Platzpatronen der Pädagogik?! – Über Sinn und Unsinn sportlicher Wettbewerbe Stefan Meier Die Begriffe Leistung und Sport sind auf scheinbar selbstverständliche Art und Weise miteinander verwoben. Dabei wird Sport vielfach als nahezu idealtypisches Feld einer Aufführung normierter Leistungsvorstellungen begriffen, bei dem vermeintlich klar ist, welche inhaltlichen Konturen Leistung aufweist. Nicht zuletzt wird Sport oftmals in übergeordneter Read more about Zum (Un-)Sinn von Wettbewerben[…]

Fischer, Christian

Von der Begabten- zur Begabungsförderung

Potenziale eines dynamischen, multi­dimensionalen ­Begabungsverständnisses

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 3/2026 , Seite 18

Im Forschungsverbund „Leistung macht Schule“ wird Begabung als leistungsbezogenes Entwicklungspotenzial eines Menschen betrachtet, das aus der individuellen Konstellation von Fähigkeiten und Persönlichkeitsmerkmalen resultiert.1 Begabung kann bei entsprechender Disposition und langfristiger, systematischer Anregung, Begleitung und Förderung das Individuum in die Lage versetzen, „sinnorientiert und verantwortungsvoll zu handeln und auf Gebieten, die in der jeweiligen Kultur als Read more about Von der Begabten- zur Begabungsförderung[…]

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