Bielefeld-Rikus, Barbara

Ganz unver­staubt

Die Musikschule Dortmund gründete eine Barockakademie

Rubrik: musikschule )) DIREKT
erschienen in: üben & musizieren 1/2018 , Seite musikschule )) DIREKT, Seite 08

Alte Musik ist nicht mehr weg­zu­den­ken aus den Pro­gram­men der gro­ßen Kon­zert­häu­ser. Seit Niko­laus Har­non­court ist viel gesche­hen in Sachen Auf­füh­rungs­pra­xis und Inter­pre­ta­ti­on von Alter Musik: Man den­ke etwa an die Bezeich­nung „his­to­risch infor­mier­te Auf­füh­rungs­pra­xis“, die sich mitt­ler­wei­le nicht mehr nur auf baro­cke oder früh­ba­ro­cke Musik bezieht. Musik­schul­lehr­kräf­te und ihre Schü­le­rin­nen und Schü­ler soll­ten sich Read more about Ganz unver­staubt[…]

Spanhove, Bart

Himm­li­sche Spra­che

Wie man Musik erzählen kann

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 3/2017 , Seite 06

Für die­sen Arti­kel stüt­ze ich mich auf 30 Jah­re Kon­zert- und Unter­richts­pra­xis sowie auf eini­ge bekann­te Schrif­ten aus dem Barock. Doch wie prä­zi­se die Auf­füh­rungs­pra­xis in den Lehr­wer­ken des 18. Jahr­hun­derts auch beschrie­ben wird: Das Spre­chen über Musik bleibt sub­jek­tiv. Ich hof­fe, mit mei­nem krea­ti­ven Streif­zug durch Spra­che und Musik Ihre Neu­gier erre­gen zu kön­nen. Read more about Himm­li­sche Spra­che[…]

Mahlert, Ulrich

Ehr­sucht“ und „mäs­si­ge Lus­tig­keit“

Johann Sebastian Bachs Sarabande a-Moll für Flöte solo

Rubrik: Praxis
erschienen in: üben & musizieren 3/2015 , Seite 27

Wie oft habe ich die­ses Stück gespielt – im Unter­richt, auf Meis­ter­kur­sen, in Kon­zer­ten und Prü­fun­gen… Jeder Leh­rer, der mit mir dar­an arbei­te­te, wisch­te erst mal bei­sei­te, was ich aus einem ande­ren Unter­richt mit­ge­bracht hat­te.“ Dies sag­te mir eine Stu­den­tin in einem Semi­nar über Inter­pre­ta­ti­on, in dem wir uns mit Bachs Sara­ban­de aus der Par­ti­ta Read more about <span class="dquo">„</span>Ehr­sucht“ und „mäs­si­ge Lus­tig­keit“[…]

Schlimp, Karen

Sorg­los – zor­nig – ner­vös

Gruppenimprovisationen zum Thema „Gemütszustände in der Musik“

Rubrik: Praxis
erschienen in: üben & musizieren 2/2015 , Seite 22

Sti­lis­tisch frei Warm-up 1: das „Fische­spiel“ „Geht durch den Raum und bewegt euren ­Kör­per, wo er ger­ne bewegt wer­den möch­te. Spürt nach, in wel­cher Ver­fas­sung ihr gera­de seid, zum Bei­spiel müde, gelang­weilt, neu­gie­rig, ner­vös… Nun stellt euch vor, ihr seid ein Fisch­schwarm. Bei einem Fisch­schwarm kann man beob­ach­ten, dass alle in die glei­che Rich­tung schwim­men. Read more about Sorg­los – zor­nig – ner­vös[…]

Schrage, Susanne

Musi­ka­li­sche Unter­hal­tung

Georg Philipp Telemanns Sonate für zwei Flöten op. 2,1 im Unterricht

Rubrik: Praxis
erschienen in: üben & musizieren 3/2013 , Seite 30

Georg Phil­ipp Tele­mann hat ins­ge­samt vier Bän­de mit Duet­ten für zwei Quer­flö­ten mit unter­schied­li­chem Schwie­rig­keits­grad geschrie­ben; die frü­hen Duet­te op. 2, erschie­nen 1726, sind auch für zwei Vio­li­nen oder zwei Block­flö­ten gedacht – die Fas­sung für Block­flö­ten ist im Erst­druck durch einen auf der ers­ten Noten­li­nie ste­hen­den fran­zö­si­schen Vio­lin­schlüs­sel gekenn­zeich­net. Tele­mann wid­me­te die Duet­te op. Read more about Musi­ka­li­sche Unter­hal­tung[…]

Rampe, Siegbert

Hän­del im Kla­vier­un­ter­richt?

Die Sarabande d-Moll

Rubrik: Praxis
erschienen in: üben & musizieren 5/2009 , Seite 34

Drei wesent­li­che Ursa­chen sind es, die Hän­dels Musik bis­lang einen fes­ten Platz im Kla­vier­un­ter­richt verstellen:1 Vie­le Kom­po­si­tio­nen rech­nen mit einer Wir­kung im Kon­zert, fal­len tech­nisch wesent­lich anspruchs­vol­ler aus als jene von Bach und ver­lan­gen zudem einen Spie­ler, der sich in der Lage fühlt, den Noten­text mit Ver­zie­run­gen und frei­er Impro­vi­sa­ti­on anzu­rei­chern. Dies mag man eher Read more about Hän­del im Kla­vier­un­ter­richt?[…]

Schneider, Michael

Vom Wald und von den Bäu­men

Struktur und Ornament bei Johann Sebastian Bach. Untersuchungen und ­Übungen anhand ausgewählter Sätze

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 3/2009 , Seite 12

Das Werk Johann Sebas­ti­an Bachs stellt ­einen Son­der­fall in sei­ner Epo­che dar. Dies emp­fan­den bereits sei­ne Zeit­ge­nos­sen: Im Nekro­log von 1754 von Carl Phil­ipp Ema­nu­el Bach und Johann Fried­rich Agri­co­la heißt es: „Sei­ne Melo­di­en waren zwar son­der­bar; doch immer ver­schie­den, erfin­dungs­reich – und kei­nem ande­ren Kom­po­nis­ten ähn­lich.“ Und Johann Adolf Schei­be schreibt im Cri­ti­schen Musi­kus Read more about Vom Wald und von den Bäu­men[…]

Welte, Andrea

Fas­zi­na­ti­on und Emo­ti­on

Eine Befragung zum Thema „Musik des Barock und ihre ­Vermittlung“

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 3/2009 , Seite 06

Welt­weit wer­den im Klas­­sik-Bereich ähn­lich vie­le Alte-Musik-Ton­­trä­ger (vor allem des Barock) wie der Musik spä­te­rer Epo­chen ver­kauft. Sasha Waltz’ Insze­nie­rung der tra­gi­schen Lie­bes­ge­schich­te Dido und Aene­as von Hen­ry Pur­cell ent­wi­ckel­te sich seit der Pre­mie­re 2005 zu einer der inter­na­tio­nal erfolg­reichs­ten Opern­pro­duk­tio­nen. Das In­teresse an Alter Musik zeigt sich auch im ­Bereich musi­ka­li­scher Bil­dung. Mitt­ler­wei­le exis­tieren Read more about Fas­zi­na­ti­on und Emo­ti­on[…]

Widmaier, Martin

Klei­ne Kanons, Fughet­ten und Zen­tri­fu­gen

Bachs zweistimmige Inventionen im Instrumentalunterricht

Rubrik: Praxis
erschienen in: üben & musizieren 3/2009 , Seite 28

Eine Feu­er­boh­ne. Wird sie ein Pflänz­chen trei­ben, wird die­ses schüch­tern klet­tern oder den gan­zen Bal­kon begrü­nen? Rote oder wei­ße Blü­ten tra­gen? – Ein Robo­t­erb­a­by auf einer Labor­lie­ge. Es ist ein Rie­sen­ba­by, denn die Hard­ware wird nicht wach­sen. Aber die Soft­ware wird sich im Lauf der kom­men­den Jah­re selbst­tä­tig wei­ter­pro­gram­mie­ren; der Robo­ter wird gehen und spre­chen Read more about Klei­ne Kanons, Fughet­ten und Zen­tri­fu­gen[…]

Krones, Hartmut

Klang-Rede

Musik und Rhetorik in der Musikgeschichte

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 3/2009 , Seite 24

Im Jahr 1325 ver­glich Mar­chet­tus von Padua, eine der wich­tigs­ten Musi­ker­per­sön­lich­kei­ten des ita­lie­ni­schen Tre­cen­to, die „colo­res ad pulcritu­di­nem con­so­nan­tiar­um“ in der Musik mit den „colo­res rhe­to­ri­ci ad pulcritu­di­nem sen­ten­tiar­um“ in der Grammatik;1 die Farb­wir­kun­gen der Zusam­men­klän­ge gli­chen also sei­ner Mei­nung nach den rhe­to­ri­schen Mit­teln, die den Schön­hei­ten der Spra­che gewid­met sei­en. Und um den jewei­li­gen Read more about Klang-Rede[…]