Dahlhaus, Bernd

Führen und verbinden

Zwölf Fragen an die Bundesvorsitzenden von VdM, bdfm und DTKV

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 5/2016 , Seite 46

Drei Dachverbände vertreten in Deutschland die Interessen der Instrumental- und VokalpädagogInnen bzw. der Musikschulen in der Öffentlichkeit und gegenüber der Politik. Der Dachverband für die institutionelle Musikausbildung mit der größten kultur- und gesellschaftspolitischen Wirkungsmacht ist der Verband deutscher Musikschulen e. V. (VdM). Der VdM vertritt rund 950 öffentliche Musikschulen mit über einer Million Musikschülern und Read more about Führen und verbinden[…]

Wagner, Robert

Anders-Sein ist normal

Eine persönliche Bestandsaufnahme und ein verhalten ­zuversichtlicher Blick in die Zukunft

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 1/2016 , Seite 06

Dieser kleine Ausschnitt aus einem anregenden Gespräch mit einem äußerst angenehmen Taxifahrer verweist ungeschminkt auf den aktuellen Stand des Begriffsverständnisses von Inklusion in unserem Land: „Inklu­sionskinder“ sind Kinder, die bisher in Förderschulen und jetzt in Inklusionsklassen der Regelschulen beschult werden. Nach wie vor wird der Begriff Inklusion nahezu ausschließlich auf Menschen mit Behinderung bezogen. Bei Read more about Anders-Sein ist normal[…]

Gerland, Juliane

Inklusive Regel statt exklusiver Ausnahme?!

Inklusive Entwicklung von Musikschulen und Professionalisierung der Lehrkräfte

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 1/2016 , Seite 12

Menschen mit Behinderung gehören schon seit Jahrzehnten zur Klientel der Musikschulen in Deutschland. Allerdings meist als exklusive Ausnahme. Spätestens mit Werner Probsts Modellversuch „Instrumentalspiel mit Behinderten“ (1979-1983) ist das Bemühen feststellbar, diese exklusive Ausnahme zu normalisieren und im positiven Sinn zu standardisieren. 1980 waren 0,08 Prozent der SchülerInnen an Musikschulen sogenannte Behinderte,1 1990 waren es Read more about Inklusive Regel statt exklusiver Ausnahme?![…]

Merkt, Irmgard

Inklusion üben – und musizieren

Breitenbildung, Talentförderung und Professionalisie­rung von Menschen mit Behinderung an Musikschulen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 1/2016 , Seite 16

Im März 2009 trat in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft (Bundesgesetzblatt Jahrgang 2008 Teil II Nr. 35). Auf die Ratifizierung dieser Konven­tion, die von den Vereinten Nationen bereits 2006 formuliert und verabschiedet worden war, haben viele Menschen gewartet: Menschen mit ­Behinderung, die lieber in der Mitte als am Rand der Gesellschaft leben wollen, und Menschen, Read more about Inklusion üben – und musizieren[…]

Theil, Elke

„Da hab ich leider keine Zeit…“

Den Trend durchbrechen – ein wachsender Ensemblebereich als Ergebnis gemeinsamer Schulentwicklung

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 6/2015 , Seite 12

„Am Dienstag und Donnerstag kann ich leider nicht, da hab ich lang Schule.“ „Am Mittwoch ist von vier bis sechs schon Hockeytraining.“ „Vor halb fünf geht grundsätzlich nichts, denn meine Tochter ist immer bis um vier im Hort.“ – Dies sind nur einige Beispiele, die die meisten Musikschullehrkräfte mit Sicherheit in den verschiedens­ten Varianten schon Read more about „Da hab ich leider keine Zeit…“[…]

Busch, Daniel

… and meet The Flintstones!

Eine Big Band als Aushängeschild der Musikschule

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 6/2015 , Seite 18

Die Flintstones, munkelt man, seien irgendwann zum Ende der Kreidezeit entstanden, als Noten noch in Stein gemeißelt und Instrumente tonnenschwer waren… Gesicherte Angaben liegen allerdings erst seit Mitte der 1980er Jahre vor, als sich zwanzig MusikerInnen an der Musikschule Berlin-Kreuzberg zur Flintstones Big Band formierten. Mein Kapitel Flintstones-Geschichte beginnt im Herbst 1996 im Büro des Read more about … and meet The Flintstones![…]

Bossen, Anja

„…eine ganz schöne Sackgasse“

Auch äußere Umstände können zum Gefühl des Gescheitert-Seins führen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 4/2015 , Seite 24

Seit wie vielen Jahren sind Sie Musikschullehrerin in Berlin? Ich arbeite seit 2001 als Musikschullehrerin in Berlin und unterrichte an zwei bezirklichen Musikschulen Gitarre1 sowie im Rahmen von Kooperationen MGA an zwei Grundschulen. Wie kommt es, dass Sie an zwei verschiedenen Musikschulen unterrichten? Am Anfang hat auf meine Bewerbung nur eine Musikschule reagiert und später Read more about „…eine ganz schöne Sackgasse“[…]

Ardila-Mantilla, Natalia

Vielfalt bejahen – aber wie?

Wie die Musikschule unterschiedlichen musikalischen Interessen und Lernwegen entgegenkommen kann

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 2/2015 , Seite 12

Beginnen wir diese Geschichte mit vier jungen Frauen: Katharina, Elcin, Consuelo und Jessica, vier Fünfzehnjährige, die sich auf unterschiedliche Weisen mit Musik beschäftigen. Katharina und Elcin sind seit einigen Jahren Schülerinnen der Musikschule: Sie haben beide die musikalische Früherziehung besucht, im Musikschulchor gesungen und ein paar Instrumente ausprobiert. Elcin ist beim Klavier geblieben, Katharina bei Read more about Vielfalt bejahen – aber wie?[…]

Gutzeit, Reinhart von / Christian Höppner / Ulrich Rademacher

Spielräume der Zukunft …

Erbe, Vielfalt und Zukunft der deutschen Musikschulen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 2/2015 , Seite 16

Reinhart von Gutzeit: Lieber Ulrich Rademacher, das Motto des Musikschulkongresses 2015 verknüpft ein anregend buchstabiertes „MusikLeben“ mit den drei Begriffen „Erbe“, „Vielfalt“ und „Zukunft“ und damit tendenziell der gesamten Palette musikalischer Erscheinungsformen in aller Welt und zu allen Zeiten – sogar über die Gegenwart hinaus gedacht. Ein anspruchsvolles Unterfangen, aber der VdM hat mit guten Read more about Spielräume der Zukunft …[…]

Sakhabiev, Rustem / Jörg Jewanski

Ein Geschenk, das man mit Respekt behandelt

Wie funktioniert Musikschule in Russland?

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 2/2015 , Seite 42

Zunächst einmal: Musikschulen in Russland sind staatliche Einrichtungen und kostenlos, erwarten aber im Gegenzug nicht nur musikalische Begabung, die in einer Aufnahmeprüfung getestet wird, sondern auch regelmäßiges und intensives Üben. Der Eintritt ist nur möglich für Kinder des ersten Schuljahrs. Wer die Hürde der Aufnahmeprüfung genommen hat, den erwartet eine siebenjährige musikalische Ausbildung in fünf Read more about Ein Geschenk, das man mit Respekt behandelt[…]

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