Bruns, Heilke

Wahr­neh­men, Atmen, Ein­tau­chen

Body-Mind Centering® als Gesundheitsprophylaxe im Instrumentalunterricht

Rubrik: Gesundheit
erschienen in: üben & musizieren 1/2020 , Seite 38

Kno­chen sind leben­di­ges Gewe­be Immer wie­der begeg­ne ich Schü­le­rIn­nen, die sich nicht gut auf­rich­ten kön­nen. Sie sit­zen dann in einer eher gebeug­ten Hal­tung, also mit Rund­rü­cken, am Kla­vier. So war es bei­spiels­wei­se bei Saskia,1 elf Jah­re alt und seit etwa drei Jah­ren bei mir im Kla­vier­un­ter­richt. Wäh­rend ich mit vie­len mei­ner Schü­le­rIn­nen die unter­schied­lichs­ten Kör­per­wahr­neh­mungs­übun­gen Read more about Wahr­neh­men, Atmen, Ein­tau­chen[…]

Türk-Espitalier, Alexandra

Wohl­tu­en­de Gewohn­hei­ten

Musikphysiologie im Instrumental­unterricht mit Kindern und Jugendlichen

Rubrik: Praxis
erschienen in: üben & musizieren 6/2019 , Seite 28

Die Prä­ven­ti­on spiel­be­ding­ter Erkran­kun­gen ist ein wich­ti­ger Teil­be­reich der Musik­phy­sio­lo­gie. Sie ist aber auch ein Gebiet, bei dem sich die Ver­nunft und die eige­ne Nach­läs­sig­keit einen per­ma­nen­ten Kampf lie­fern. Bes­te Bei­spie­le dafür sind der Lebens­wan­del und die Ernäh­rung. Jeder weiß, wie schäd­lich Zucker, Rau­chen, Alko­hol und man­geln­de Bewe­gung für die Gesund­heit sind und trotz­dem schiebt Read more about Wohl­tu­en­de Gewohn­hei­ten[…]

Fernholz, Isabel / Alexander Schmidt

Gesund von Anfang an

Prävention musikerspezifischer Erkrankungen im Instrumentalunterricht

Rubrik: musikschule )) DIREKT
erschienen in: üben & musizieren 5/2019 , Seite musikschule )) DIREKT, Seite 10

Zu den häu­figs­ten Gesund­heits­stö­run­gen bei Musi­ke­rIn­nen gehö­ren Schmer­zen des Bewe­gungs­sys­tems, zum Bei­spiel im Rah­men mus­ku­los­ke­let­ta­ler Über­las­tungs­syn­dro­me oder chro­ni­scher myo­fas­zia­ler Schmerz­syn­dro­me, sowie psy­chi­sche Belas­tun­gen und Erkran­kun­gen wie etwa Lam­pen­fie­ber oder Auf­tritts­angst und depres­si­ve Erkran­kun­gen. Das Spek­trum mu­sikerspezifischer Erkran­kun­gen ist dar­über hin­aus sehr breit und umfasst unter ande­rem ver­schie­den­ar­ti­ge Seh­nen­er­kran­kun­gen der Hän­de, neu­ro­lo­gi­sche Bewe­gungs­stö­run­gen, Ner­ven­kom­pres­si­ons­syn­dro­me, Hör­stö­run­gen, Stimm­stö­run­gen Read more about Gesund von Anfang an[…]

Altenmüller, Eckart

Die hören­den Hän­de

Zur Hirnphysiologie der Handmotorik beim Musizieren

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 5/2019 , Seite 28

Das Schwie­rigs­te, was der Mensch voll­brin­gen kann, ist pro­fes­sio­nel­les Musi­zie­ren auf hohem Niveau. Die­ser das oben­ste­hen­de Mot­to ver­kür­zen­de Satz ist pro­vo­kant for­mu­liert und wird nicht sogleich jedem ein­leuch­ten. Die Lese­rin­nen und Leser wer­den fra­gen, ob nicht die Fin­ger­fer­tig­keit begna­de­ter Neu­ro­chir­ur­gen oder die Geschick­lich­keit gro­ßer Jon­gleu­re und Pup­pen­spie­ler min­des­tens genau­so hoch anzu­sie­deln sind. Und wie steht Read more about Die hören­den Hän­de[…]

Wohlwender, Ulrike

Ris­kan­te Win­kel

Ursachen von Overuse-­Syndromen auf der Spur

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 5/2019 , Seite 14

Aus­dau­er­sport, Auto­ge­nes Trai­ning, Yoga, Medi­ta­ti­on, Alex­an­der­tech­nik, Fel­den­krais, Dis­po­ki­ne­sis, Men­ta­les Trai­ning etc. hat­ten nicht den erhoff­ten Erfolg gebracht. Ganz im Gegen­teil: Die Musi­ker­me­di­zi­ner fan­den sogar Hin­wei­se dafür, „dass sich die aku­ten Be­schwerden im ers­ten Stu­di­en­jahr im Lau­fe des Stu­di­ums in chro­ni­sche Beschwer­den umge­wan­delt haben“.2 Aller­dings wur­de im Studien­design „eine Iden­ti­fi­zie­rung spe­zi­el­ler instru­men­ten­spe­zi­fi­scher Belas­tungs­aspek­te“ bewusst aus­ge­klam­mert. Viel­leicht Read more about Ris­kan­te Win­kel[…]

Roitinger, Helene

Schwin­gen­der Klang-Kör­per

Mit der Methode Eutonie Gerda Alexander zu freiem Klang

Rubrik: Praxis
erschienen in: üben & musizieren 1/2018 , Seite 24

Die Metho­de Euto­nie Ger­da Alex­an­der ist gera­de für Musi­ke­rIn­nen über­aus effek­tiv. Ein­fach anwend­bar und durch ent­spre­chen­de Übung inte­grier­bar, ermög­licht sie, das indi­vi­du­el­le künst­le­ri­sche Poten­zi­al voll aus­zu­schöp­fen und gleich­zei­tig den häu­fi­gen Beschwer­den auf­grund hoher Belas­tun­gen vor­zu­beu­gen. Die zen­tra­le Fra­ge in der Euto­nie lau­tet immer: „Was brau­chen wir jetzt im Moment?“ Durch ihre Krea­ti­vi­tät birgt die Euto­nie Read more about Schwin­gen­der Klang-Kör­­per[…]

Schmid, Franziska

Zehn Kilo Druck auf dem Kinn­hal­ter?

Die ETH Zürich entwi­ckelt Systeme, die Musiker dabei unterstützen, ­Bewegungen, Kraftverhältnisse und Körperhaltung zu verbessern

Rubrik: Bericht
erschienen in: üben & musizieren 5/2017 , Seite 44

Der Cel­­lo-Schü­­ler spielt im Unter­richt und schaut dabei ab und zu auf sein iPad. Im Hin­ter­grund sitzt sein Cel­­lo-Leh­­rer und hört kon­zen­triert zu. Wenn es nach Bon­sai Sys­tems geht – ein Able­ger bzw. Spin-off der Eid­ge­nös­si­schen Tech­ni­schen Hoch­schu­le Zürich (ETH Zürich) –, könn­te so der Musik­un­ter­richt der Zukunft aus­se­hen. Das Cel­lo­spiel tönt frei­er, wenn der Read more about Zehn Kilo Druck auf dem Kinn­hal­ter?[…]

Spahn, Claudia

Spie­len­de“ Bewe­gun­gen

Über die Integration körperorientierter Methoden in die Instrumentalpädagogik

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 2/2011 , Seite 16

Die Fra­ge, wel­che Metho­den für die instru­men­tal­päd­ago­gi­sche Anwen­dung sinn­vol­ler­wei­se aus­ge­wählt wer­den sol­len, führt bereits zu einem zen­tra­len Pro­blem, dem sich Instru­men­tal­päd­ago­gIn­nen gegen­über­se­hen. Im deut­schen Gesund­heits­sys­tem wer­den bei der Behand­lung von Erkran­kun­gen Ver­fah­ren aner­kannt, deren Wirk­sam­keit in wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­en – so genann­te evi­denz­ba­sier­te Medi­zin (EBM) – nach­ge­wie­sen ist. Ver­fah­ren, wel­che – wie die vor­lie­gen­den – im Read more about <span class="dquo">„</span>Spie­len­de“ Bewe­gun­gen[…]

Steffen-Wittek, Marianne

Die „Befrei­ung“ des Kör­pers

Die bewegungsexperimentellen Körperverfahren von Elsa Gindler, Dore Jacobs und Gerda Alexander wirken bis in unsere Zeit

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 2/2011 , Seite 12

Elsa Gind­ler (1885–1961) zählt zu den Begrün­de­rin­nen heu­ti­ger wahr­neh­mungs­ori­en­tier­ter Kör­per­ver­fah­ren. Sie absol­vier­te um 1910 eine Aus­bil­dung bei Hed­wig Kall­mey­er, schlug aber früh eige­ne Wege zur prak­ti­schen Erfor­schung bewe­gungs­ex­pe­ri­men­tel­ler Mög­lich­kei­ten ein. Gind­ler war 1925 Mit­be­grün­de­rin des 1933 auf­ge­lös­ten Deut­schen Gym­nas­tik­bunds, in dem sie gro­ßen Ein­fluss auf die Ent­wick­lung der moder­nen Gym­nas­tik hat­te. „Ihr ist es im Read more about Die „Befrei­ung“ des Kör­pers[…]

Regenspurger, Katja / Egbert J. Seidel / Alexander Fischer / Petra Günther

Kur­zer Fuß und lan­ger Atem

Methoden und Konzepte zur Prophylaxe und Behandlung musikerspezifischer Beschwerden

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 2/2011 , Seite 06

Manu­el­le Medi­zin Die Manu­el­le Medi­zin oder auch Chi­ro­the­ra­pie fußt auf wis­sen­schaft­lich gesi­cher­ten Erkennt­nis­sen der funk­tio­nel­len Ana­to­mie, Bio­me­cha­nik und Phy­sio­lo­gie und ver­steht sich als Leh­re von Dia­gnos­tik und The­ra­pie der Funk­ti­ons­krank­hei­ten des Bewegungssys­tems. Mit­tels einer dif­fi­zi­len Dia­gnos­tik wer­den funk­tio­nel­le Stö­run­gen der Wir­bel­säu­le, Gelen­ke, Mus­ku­la­tur, Seh­nen und bin­de­ge­we­bi­gen Struk­tu­ren erfasst und von Struk­tur­ver­än­de­run­gen unter­schie­den. Ziel der Diag­nostik Read more about Kur­zer Fuß und lan­ger Atem[…]