Regenspurger, Katja / Egbert J. Seidel / Alexander Fischer / Petra Günther

Kur­zer Fuß und lan­ger Atem

Methoden und Konzepte zur Prophylaxe und Behandlung musikerspezifischer Beschwerden

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 2/2011 , Seite 06

Manu­el­le Medi­zin Die Manu­el­le Medi­zin oder auch Chi­ro­the­ra­pie fußt auf wis­sen­schaft­lich gesi­cher­ten Erkennt­nis­sen der funk­tio­nel­len Ana­to­mie, Bio­me­cha­nik und Phy­sio­lo­gie und ver­steht sich als Leh­re von Dia­gnos­tik und The­ra­pie der Funk­ti­ons­krank­hei­ten des Bewegungssys­tems. Mit­tels einer dif­fi­zi­len Dia­gnos­tik wer­den funk­tio­nel­le Stö­run­gen der Wir­bel­säu­le, Gelen­ke, Mus­ku­la­tur, Seh­nen und bin­de­ge­we­bi­gen Struk­tu­ren erfasst und von Struk­tur­ver­än­de­run­gen unter­schie­den. Ziel der Diag­nostik Read more about Kur­zer Fuß und lan­ger Atem[…]

Mantel, Gerhard

… wie ein ­geschnitz­tes Bild“?

Der bewegte Körper während des Spiels

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 2/2011 , Seite 22

In der instru­men­tal­päd­ago­gi­schen Dis­kus­si­on zum The­ma „Kör­per­be­we­gung“ ist das Inter­es­se in letz­ter Zeit stark auf die Vor­be­rei­tung opti­ma­ler Spiel­be­we­gun­gen und auf Pro­phy­la­xe, The­ra­pie und all­ge­mei­ne Disposi­tion gerich­tet. Kör­per­tech­ni­ken wie Alex­an­­der-Tech­­nik, Fel­den­krais, Yoga, Dis­po­ki­ne­se, Kine­sio­lo­gie oder Euto­nie domi­nie­ren den Dis­kurs. Sie haben zum Ziel, einen kör­per­li­chen Ide­al­zu­stand beim Spiel zu errei­chen. Kör­per­tech­ni­ken haben zwei­fel­los ihre Bedeu­tung Read more about <span class="dquo">„</span>… wie ein ­geschnitz­tes Bild“?[…]

Lessing, Wolfgang

Musik ist die wich­tigs­te Kul­tur­leis­tung der Mensch­heit überhaupt

Gespräch mit dem Neuropsychologen Lutz Jäncke über die Transfereffekte des Musizierens

Rubrik: Gespräch
erschienen in: üben & musizieren 2/2010 , Seite 42

Lie­ber Herr Jäncke, viel­leicht ein Wort vor­weg: Als jemand, zu des­sen Auf­ga­ben­be­reich es unter ande­rem auch gehört, den Stu­die­ren­den des Stu­di­en­gangs Musik­päd­ago­gik Kennt­nis­se aus dem Bereich der Musik­psy­cho­lo­gie zu ver­mit­teln, stel­le ich fest, dass Ihr Buch den Stu­die­ren­den in her­vor­ra­gen­der Wei­se eine Vor­be­rei­tung für Prü­fun­gen, Klau­su­ren etc. ermög­licht. War das die Ziel­grup­pe, die Sie beim Read more about Musik ist die wich­tigs­te Kul­tur­leis­tung der Mensch­heit über­haupt[…]

Behschnitt, Rüdiger

Den Kör­per aktiv in die ­musi­ka­li­sche Arbeit einbeziehen

Isabel Reuter, Koordinatorin des Zentrums für Musik, ­Gesundheit und Prävention im Kulturzentrum Schloss ­Kapfenburg, im Gespräch über „Fit mit Musik! an der Musikschule“

Rubrik: Gespräch
erschienen in: üben & musizieren 1/2010 , Seite 44

Die Musik­schul­aka­de­mie Schloss Kap­fen­burg hat ver­gan­ge­nes Jahr das Pilot­pro­jekt „Fit mit Musik! an der Musik­schu­le“ gestar­tet und ver­gibt gemein­sam mit der Gmün­der Ersatz­Kas­se und dem Frei­bur­ger Insti­tut für Musi­ker­me­di­zin das Zer­ti­fi­kat „gesun­de musik­schu­le“. Wes­halb soll­ten sich Musik­schu­len eigent­lich Gedan­ken zu die­sem The­ma machen? Macht Musi­zie­ren denn krank? Musi­zie­ren trägt in ers­ter Linie zur Gesund­erhal­tung des Men­schen Read more about Den Kör­per aktiv in die ­musi­ka­li­sche Arbeit ein­be­zie­hen[…]

Lang, Frauke

Vom ers­ten Ton an ins Sinfonieorchester

Die Sinfonische Orchesterschule in München – ein idealistisches Konzept mit unbegrenzten Möglichkeiten?

Rubrik: Bericht
erschienen in: üben & musizieren 1/2010 , Seite 42

Seit jeher hilft die Musik dem Men­schen, sich zu ent­wi­ckeln, sich geis­tig zu bil­den und sich sozi­al zu ver­hal­ten. Unse­re Orches­ter­schu­le bie­tet eine span­nen­de und erst­klas­si­ge Ergän­zung zur indi­vi­du­el­len Instru­men­tal­aus­bil­dung und för­dert gezielt die musi­ka­li­sche und sozia­le Kom­pe­tenz von jun­gen Musi­kern.“ Mit die­sen Wor­ten wirbt die Sin­fo­ni­sche Orches­ter­schu­le Mün­chen e. V. auf ihrer Web­site um Read more about Vom ers­ten Ton an ins Sin­fo­nie­or­ches­ter[…]

Arendt, Gerd

Die „Rol­land-Metho­de“ – Pra­xis­kon­zept für den schu­li­schen Alltag?

Auf dem Internationalen Kongress zum Streicherklassenunterricht in Trossingen vermitteln die Pioniere des Klassenmusizierens neue didaktische Ansätze

Rubrik: Bericht
erschienen in: üben & musizieren 1/2010 , Seite 40

Bei der Rol­­land-Metho­­de stel­len sich Erfolgs­er­leb­nis­se des Instru­men­ten­ler­nens durch das gemein­sa­me Spiel schnel­ler ein als im Ein­zel­un­ter­richt.“ Wer sich an Aus­sa­gen wie die­ser (aus dem Inter­net bei­spiel­haft aus­ge­wähl­ten) ori­en­tiert, könn­te mei­nen, es gäbe ein Kon­strukt, wel­ches das Gelin­gen inst­rumentalpädagogischen Wir­kens im Klas­sen­ver­band von vorn­her­ein impli­zie­re wie auch bele­ge. Dies ist eben­so unzu­tref­fend wie die häu­fig Read more about Die „Rol­­land-Metho­­de“ – Pra­xis­kon­zept für den schu­li­schen All­tag?[…]

Sonder, Ite

Locker sein macht stark

Das Projekt „Musik und Muskeln“ an der Wiener Universität für Musik und darstellende Kunst

Rubrik: Bericht
erschienen in: üben & musizieren 1/2010 , Seite 38

Vie­le Stu­den­tIn­nen lei­den schon zu Beginn ihres Stu­di­ums an diver­sen phy­si­schen und psy­chi­schen Beschwer­den. Schuld dar­an sind meist Fehl­hal­tun­gen bedingt durch stun­den­lan­ges Üben, all­ge­mei­nen Bewe­gungs­man­gel sowie den enorm hohen Kon­kur­renz­druck, dem Musi­ker aus­ge­setzt sind. Die kon­ti­nu­ier­li­che Zunah­me von Hal­tungs­schä­den und Arthro­sen, aber auch Auf­­­tritts- und Ver­sa­gens­ängs­ten, um nur eini­ge zu nen­nen, lös­te bei Wal­ter Wret­schitsch, Read more about Locker sein macht stark[…]

Berg, Ivo

Die Span­nung ist mit Hän­den zu greifen

Wie der Umgang mit Materialien die Lust am musikalischen ­Ausdruck fördern kann

Rubrik: Praxis
erschienen in: üben & musizieren 1/2010 , Seite 34

Zwei mei­ner Schü­le­rin­nen spie­len in ihrer Ensem­ble­stun­de einen bul­ga­ri­schen Volks­tanz. Der mar­kan­te Beto­nungs­rhyth­mus sorgt für viel Schwung von Beginn an: Alle tän­ze­ri­sche Ener­gie zielt unmit­tel­bar auf die Eins im Takt, um von dort über den nach­schla­gen­den Quint­sprung elas­tisch abge­fe­dert und in den fol­gen­den Takt umge­lenkt zu wer­den. Mit vie­len kur­zen Repe­ti­tio­nen und klei­nen Abschnit­ten ent­steht Read more about Die Span­nung ist mit Hän­den zu grei­fen[…]

Fabig, Jörg

Und jetzt mal mit CD!“

Arbeit mit Playalongs im Gruppen­unterricht am Beispiel Drumset

Rubrik: Praxis
erschienen in: üben & musizieren 1/2010 , Seite 28

Wäh­rend die Auf­for­de­rung „Jetzt üben wir das Gan­ze mal mit Metro­nom!“ bei den meis­ten Schü­le­rIn­nen eher ein Seuf­zen oder Stöh­nen aus­löst, klingt die Ankün­di­gung „Und jetzt pro­bie­ren wir es mal mit der CD!“ sehr viel ver­lo­cken­der – obwohl die glei­che musi­ka­li­sche Arbeit zu leis­ten ist, näm­lich das Anpas­sen des eige­nen Tem­pos an eine exter­ne Refe­renz­quel­le. Read more about <span class="dquo">„</span>Und jetzt mal mit <span class="caps">CD</span>!“[…]

Schuppert, Maria

Einen frucht­ba­ren Boden bereiten

Zur Implementierung der Musikergesundheit in die Hochschulausbildung

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 1/2010 , Seite 22

Um eine spe­zi­fi­sche Gesund­heits­vor­sor­ge für Musi­ke­rin­nen und Musi­ker zu eta­blie­ren, erhielt der Neu­ro­lo­ge und Musik­wis­sen­schaft­ler Kurt Sin­ger bereits 1923 einen musik­phy­sio­lo­gi­schen Lehr­auf­trag an der Staat­li­chen Aka­de­mi­schen Hoch­schu­le für Musik in Ber­lin. Er hielt Vor­le­sun­gen über „Berufs­krank­hei­ten der Musi­ker und die Grenz­ge­bie­te zwi­schen Musik und See­len­le­ben“ und rich­te­te eine ärzt­li­che Bera­tungs­stel­le an der Hoch­schu­le ein. Sei­ne Read more about Einen frucht­ba­ren Boden berei­ten[…]