Weuthen, Kerstin

Wie Lehrkräfte Lehrerwechsel deuten

Belastender Beziehungsabbruch oder professionelle Selbstverständlichkeit?

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 2/2025 , Seite 10

Mit 15 Jahren wechselte ich meine Geigenlehrerin – nicht aus eigenem Wunsch, sondern weil meine alte Lehrerin an meiner Musikschule aufhörte. Ich hing sehr an ihr und hätte lieber weiterhin bei ihr Unterricht genommen. Doch meine neue Lehrerin überraschte mich: Sie schaffte es, mich neu zu motivieren und mir künstlerisch und technisch inspirierende Impulse zu Read more about Wie Lehrkräfte Lehrerwechsel deuten[…]

Bauer, Susanne

Regulierung der innerseelischen Verfassung

Tiefenpsychologische Aspekte des Improvisierens in der ­Musiktherapie

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 1/2025 , Seite 22

Der spontane, unzensierte und unmittelbare Ausdruck auf Klangkörpern und Musikinstrumenten ermöglicht Menschen einen tiefen Einblick in ihr Seelenleben.2 Seit der Entstehung der ersten Studiengänge in Deutschland in den 1980er Jahren ist vor allem die „freie Improvisation“ die Methode der Wahl zur Selbsterfahrung angehender MusiktherapeutInnen. Im klinischen Kontext wird das freie oder an Themen angelehnte Improvisieren Read more about Regulierung der innerseelischen Verfassung[…]

Mahlstedt, Christopher

Pädagogische Sackgassen?

Anwendungsmöglichkeiten tiefenpsychologischer Konzepte für den Instrumentalunterricht

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 1/2025 , Seite 18

Für diese oder ähnliche Phänomene bieten tiefenpsychologische Theorien Erklärungsansätze. So kann beispielsweise mit Hilfe des Konzepts der Übertragung nachvollzogen werden, dass die verinnerlichten Erfahrungen mit primären Bezugspersonen auf andere Menschen übertragen werden. Ganz gleich, ob positiv oder negativ, reaktualisieren sich solche Erfahrungen mit ihren Eigenarten auch im Instrumentalunterricht und werden mit dem unbewussten Wunsch nach Read more about Pädagogische Sackgassen?[…]

Abilgaard, Peer

Der Blick hinter den Vorhang

Musik machen, Musik lernen, Musik lehren – wie kann eine ­tiefenpsychologische Perspektive dabei nützlich sein?

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 1/2025 , Seite 06

1. Tiefenpsychologie unterstützt den Prozess der Interpretation Mark M. ist im zweiten Semester an der Musikhochschule in T. Er studiert Trompete mit künstlerischem Schwerpunkt. Heute steht der zweite Satz des Trompetenkonzerts von Joseph Haydn im Mittelpunkt seines Hauptfachunterrichts. Technische Probleme ergeben sich beim Vortrag des Stücks für Mark nicht. Er ist ein exzellenter Trompeter. In Read more about Der Blick hinter den Vorhang[…]

Richter, Ulrike

Wenn in der Musik die Hüllen fallen

Betrachtungen zur Erotik des Musizierens

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 3/2016 , Seite 06

Musik selbst kann zärtlich oder leidenschaft­lich sein. Diese untergründige Erotik kann zuweilen subtil sein oder gänzlich unbewusst, aber sie trägt dazu bei, dass wir Musik als etwas zutiefst Intimes und Bewegendes empfinden, ihr sogar Attribute zuschreiben, die wir ansonsten nur für einen geliebten Menschen oder Partner verwenden würden. Dass es ein schwieriges Unterfangen ist, sich Read more about Wenn in der Musik die Hüllen fallen[…]

Leikert, Sebastian

Musikpädagogik und Psychoanalyse

Achtsamkeit als Pforte für psychisches Wachstum in der musikpädagogischen Beziehung

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 5/2015 , Seite 22

Musik, so meine These, kann als eine Praxis verstanden werden, die psychische Zusammenhänge aufgreift, entwickelt und transformiert. Mit unseren Emotionen schreiben wir uns in die Musik ein: unsere Trauer, unsere Kraft und Zärtlichkeit, unsere Hoffnung und unseren Jubel erleben wir in der Musik gespiegelt und sublimiert. Musik beeinflusst psychische Zustände. Sie kann Gruppen zusammenführen, Emotionen Read more about Musikpädagogik und Psychoanalyse[…]

Tarr, Irmtraud

Resonanz – das Beste wieder finden

Resonanzerfahrungen sind persönlichkeitsprägend

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 6/2013 , Seite 22

„Nimm ab, wenn du da bist!“ Diese Bitte ist einer der Sätze unserer Zeit. Das Telefon läutet, der Anrufer hat die Vermutung, dass der andere da ist. Aber er rechnet damit, dass er ignoriert wird, vielleicht weil er selbst auch oft nicht antwortet. Man kann heute nicht einfach jemanden anrufen und eine Antwort erwarten. Die Read more about Resonanz – das Beste wieder finden[…]

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