Eschen, Andreas

Ich kom­me vor­an

Langfristige Unterrichtsplanung: Probleme und Vorschläge

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 1/2015 , Seite 22

Von sol­chen Unter­richts­for­men hat sich der Instru­men­tal­un­ter­richt aus gutem Grund weit ent­fernt. Wer auf sei­ne Schü­le­rIn­nen indi­vi­du­ell ein­geht, weiß eben noch nicht, was den Schü­ler oder die Schü­le­rin in einem hal­ben Jahr, in einem Jahr beschäf­ti­gen wird. Viel­leicht ent­wi­ckelt eine Schü­le­rin beson­de­re Inter­es­sen, begeis­tert sich für Stü­cke, die neue Anfor­de­run­gen mit sich brin­gen – und Read more about Ich kom­me vor­an[…]

Friedel, Sabrina

Wider­stand des Ande­ren

Warum Unterricht sich nicht planen lässt

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 1/2015 , Seite 18

Das Kind mit Tob­suchts­an­fall in der Strei­cher­klas­se und die unzu­ver­läs­si­ge Solo-Flö­­te im Musik­schul­or­ches­ter sor­gen regel­mä­ßig dafür, dass unse­re Pla­nung „für die Katz“ war. Was bringt den Ande­ren immer wie­der dazu, unse­re Pla­nung zu unter­mi­nie­ren? War­um macht er alles anders als die rest­li­che Grup­pe? Der fran­zö­si­sche Phi­lo­soph Emma­nu­el Levinas2 wür­de es ver­mut­lich damit begrün­den, dass die­ser Read more about Wider­stand des Ande­ren[…]

Hirsch, Markus

Ach, wie gut, dass nie­mand weiß…“

Gedanken zur Nichtplanbarkeit von Unterricht

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 1/2015 , Seite 12

Heu­te back ich, mor­gen brau ich, über­mor­gen hol ich der Köni­gin ihr Kind.“1 Rum­pel­stilz­chen hat einen Plan. Lei­der geht die­ser Plan nicht auf, doch wor­an liegt das? Ist die Pla­nung an sich schlecht oder nur schlecht durch­ge­führt? Die Fra­ge ist ein­deu­tig zu beant­wor­ten. Rum­pel­stilz­chen ver­ein­bart mit der Köni­gin kla­re Regeln und hält die­se auch ein. Read more about <span class="dquo">„</span>Ach, wie gut, dass nie­mand weiß…“[…]

Dartsch, Michael

Plan­voll pla­nen

Gedanken zur Planung von Musizierunterricht

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 1/2015 , Seite 06

In einem ers­ten Schritt soll es um die Fra­ge gehen, was alles geplant oder bei der Pla­nung berück­sich­tigt wer­den soll und kann. Im zwei­ten Schritt wird die Umset­zung im Unter­richts­all­tag, im drit­ten wer­den ver­schie­de­ne For­men der Pla­nung the­ma­ti­siert. Im Unter­ti­tel wird der Vor­schlag Andre­as Doer­nes auf­ge­grif­fen, statt von Instru­­men­­tal- und Vokal­päd­ago­gik lie­ber von „Musizierpädagogik“1 zu Read more about Plan­voll pla­nen[…]

Kahl, Reinhard

Üben? Üben?! Üben!

Plädoyer für ein Üben, das verwandelt und stärkt

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 3/2012 , Seite 42

Carl Her­mann Unthan wur­de 1848 in Ost­preu­ßen ohne Arme gebo­ren. Er starb 1929 als welt­be­rühm­ter Vio­li­nist. Er geig­te mit den Füßen. Artis­tisch. „Wer von Geburt an auf ­eige­ne Ver­su­che ange­wie­sen ist und nicht dar­an gehin­dert wird“, notier­te er, „bei dem ent­wi­ckelt sich ein Wil­le zur Selbst­stän­dig­keit.“ – „Der Mensch über­steigt unend­lich den Men­schen“, schrieb vor Read more about Üben? Üben?! Üben![…]

Richter, Christoph

Meis­ter-Unter­richt

Prinzipien der ­Meisterlehre früher und heute

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 3/2012 , Seite 06

Dass die fach­li­chen und päd­ago­gi­schen Fähig­kei­ten eines Meis­ters grö­ßer sind als die ande­rer, besagt das Ursprungs­wort Magis­ter, eine Kom­pa­ra­tiv­form, wel­che mit den latei­ni­schen Wör­tern magis und major zusam­men­hängt und die sich in den indo­ger­ma­ni­schen Spra­chen als Meis­ter, mas­ter, mis­ter, maes­tro als Bezeich­nung für größ­te Qua­li­tät und für hohes Anse­hen her­aus­ge­bil­det hat. Die Tra­di­ti­on, nach wel­cher Read more about Meis­­ter-Unter­­richt[…]

Röbke, Peter

Musi­zie­ren im ­kun­ter­bun­ten Dschun­gel­or­ches­ter

Was ist guter Instrumentalunterricht vor dem Hintergrund des JeKi-Projekts? – Teil II

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 4/2010 , Seite 44

Von dem jetzt erreich­ten Punkt aus ist die zen­tra­le Fra­ge in Bezug auf JeKi nun nicht mehr defen­siv: „Wie rea­li­sie­ren wir die tra­di­tio­nel­le instru­men­ta­le Unter­wei­sung unter extrem schlech­ten Bedin­gun­gen, das heißt mit gro­ßen Grup­pen, vie­len unter­schied­li­chen Instru­men­ten und einer extrem unter­schied­li­chen Schü­ler­kli­en­tel?“, son­dern offen­siv: „Eröff­net uns die sozia­le und päd­ago­gi­sche Aus­gangs­si­tua­ti­on nicht auch die Chan­ce, Read more about Musi­zie­ren im ­kun­ter­bun­ten Dschun­gel­or­ches­ter[…]

Röbke, Peter

Der musi­ka­li­sche Ernst­fall

Was ist guter Instrumentalunterricht vor dem Hintergrund des JeKi-Projekts? – Teil I

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 3/2010 , Seite 46

Wenn man die Dis­kus­sio­nen um „Jedem Kind ein Instru­ment“ ver­folgt, ent­steht der Ein­druck, die Ant­wort auf die Fra­ge, ob bei JeKi guter Instru­men­tal­un­ter­richt mög­lich sei, fal­le in jedem Fall nega­tiv aus. Und eigent­lich müs­se die Fra­ge eher lau­ten: „Wie kann man als ver­ant­wor­tungs­vol­ler Instrumentalpäda­goge bei JeKi über­le­ben?“ Denn die Aus­gangs­be­din­gun­gen schei­nen der­art schlecht, dass die Read more about Der musi­ka­li­sche Ernst­fall[…]

Cada, Sibylle

Kin­der als Künst­ler?

Ein Plädoyer für ästhetische Bildung im Instrumentalunterricht

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 1/2009 , Seite 50

Bei dem Ver­such, Instru­men­tal­un­ter­richt aus dem Blick­win­kel „Kin­der als Künst­ler“ zu beschrei­ben, sind zwei Fra­gen zu beant­wor­ten: 1. Wel­ches sind die künst­le­ri­schen Bezugs­punk­te in einem sol­chen Unter­richt? 2. Wie soll­ten vor die­sem Hin­ter­grund krea­ti­ve Lern­we­ge für Kin­der beschaf­fen sein? „Beglei­ten“ bei mei­nen Aus­füh­run­gen wird mich Klaus Mol­len­hau­er, einer der heraus­ragenden Päd­ago­gen des 20. Jahr­hun­derts. Ihm Read more about Kin­der als Künst­ler?[…]

Lobisch, Andreas / Yvonne Frye

Jedem Kind ein Instru­ment! – Doch wozu?

Ein kritischer Blick auf „JeKi“ aus ­instrumental­pädagogischer Sicht

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 1/2009 , Seite 47

Seit Lan­gem nicht mehr und viel­leicht noch nie ist das Erler­nen eines Instru­ments in Deutsch­land der­art in den Focus der öffent­li­chen Wahr­neh­mung gerückt wie zur­zeit. Die­se Auf­wer­tung im gesell­schaft­li­chen Inter­es­se mit ent­spre­chen­der Wert­schät­zung für die Sache ver­an­lasst zu ver­schie­den­ar­ti­gen Bewe­gun­gen in der musik­päd­ago­gi­schen Land­schaft. Eini­ge der aktu­el­len Pro­jek­te haben jedoch den unan­ge­neh­men Bei­geschmack, zwar etwas Read more about Jedem Kind ein Instru­ment! – Doch wozu?[…]