Hauff, Andreas

Singend Potenzial entfalten

Das 21. Leipziger Symposium zur Kinder- und Jugendstimme geht der Frage nach, was junge Menschen beschäftigt

Rubrik: Bericht
erschienen in: üben & musizieren 2/2025 , Seite 50

Jahr für Jahr im Februar zieht das Leipziger Symposium zur Kinder und Jugendstimme für ein Wochenende Interessierte aus medizinischen, psychologischen, sängerischen und musikpädagogischen Berufen an. Die gemeinsame Veranstaltung der Leipziger Uniklinik – Sektion Phonatrie und Audiatrie –, der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und des Arbeitskreises für Musik in der Jugend beeindruckt immer wieder Read more about Singend Potenzial entfalten[…]

Thielemann, Kristin

Musikschule mit (Mit-)Wirkung

Zukunft gemeinsam gestalten: Das Schweizer Forum Musikalische Bildung 2025 nahm das Miteinander in den Blick

Rubrik: Bericht
erschienen in: üben & musizieren 2/2025 , Seite 48

Was braucht die Musikschule von morgen, um in einer sich rasant entwickelnden und von Krisen geschüttelten Welt ein attraktiver Arbeits- und Lernort zu sein? Das ist die Frage, die Lehrkräfte bewegt. Besonders gelungen waren auf den Kongressen der vergangenen Jahre stets die Blicke über den Tellerrand hinaus gewesen: wenn Keynote-Speaker aus den Bereichen Soziologie, Philosophie, Read more about Musikschule mit (Mit-)Wirkung[…]

Rüdiger, Wolfgang

Ein Ohrenschmaus

Das Klavierstück „Rührei“ von Gilead Mishory aus dem Zyklus „Oma, Opa & Ich. 19 Kinderstücke für Klavier“

Rubrik: Bericht
erschienen in: üben & musizieren 2/2025 , Seite 46

Ein beharrlich wiederholtes Fünf-Achtel-Motiv in der linken Hand, locker angerührt als Fingerkreisel 4-3-5-2-1 im „lustigen“ Staccato und fast spiegelsymmetrisch: g-(a)-fis-cis’ -d’: Dies ist die Grundfigur von Gilead Mishorys kleinem Klavierstück Rührei. Nicht einmal eine Minute lang; und doch ein Fass – oder sollen wir sagen: eine Pfanne – voller Themen: Opa und Enkel, Kochen als Read more about Ein Ohrenschmaus[…]

Scholz, Daniel S. / Stine Alpheis / Christine Sickert

Präventive Angebote sind wichtig

Wie steht es um die (mentale) Gesundheit von Musizierenden?

Rubrik: Gesundheit
erschienen in: üben & musizieren 2/2025 , Seite 42

Viele Musizierende leiden unter gesundheitlichen Problemen wie schmerzhaften Verspannungen, eingeschränkter Bewegungsfähigkeit, Lampenfieber und Zukunftsängsten. Diese Einschränkungen können gravierende Folgen für das Musizieren haben und im schlimmsten Fall das Ende der Karriere bedeuten. Manfred Nusseck und KollegInnen führten eine multizentrische Längsschnittstudie durch und untersuchten das Gesundheits- und Präventionsverhalten von Studierenden an deutschsprachigen Musikhochschulen.1 An dieser Studie Read more about Präventive Angebote sind wichtig[…]

Valentin, Antje

Kulturelle Inhalte im Öffent­lich-recht­lichen Rundfunk

Der Kommentar

Rubrik: Kommentar
erschienen in: üben & musizieren 2/2025 , Seite 41

Am 25. Oktober 2024 haben die MinisterpräsidentInnen der Länder einen „Staatsvertrag zur Reform des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Reformstaatsvertrag)“ beschlossen. Voraus ging eine mit zwei Wochen sehr kurz bemessene Frist, in der Stellungnahmen zum Entwurf möglich waren. Auch der Deutsche Musikrat e. V. (DMR) nahm Stellung, aus der auch für musikpädagogische Kontexte bedeutsame Punkte hervorgehen. Uns geht Read more about Kulturelle Inhalte im Öffent­lich-recht­lichen Rundfunk[…]

Rommel, Constanze / Judith Rommel

Neurodiversität in der Musikpädagogik

Ideen zur Gestaltung neuroinklusiver Lernumgebungen

Rubrik: Diskussion
erschienen in: üben & musizieren 2/2025 , Seite 38

Neurodiversität bezeichnet neurokognitive Vielfalt, also dass menschliche Gehirn- und Nervensysteme Informationen unterschiedlich verarbeiten. Von Neurodiversität spricht man dann, wenn in einer Gruppe mindestens eine Person neurodivergent ist.1 Neurodivergente (man sagt auch neuroatypische) Menschen nehmen die Welt und Sinnesreize auf andere Weise wahr als neurotypische Personen. Zu den Neuroaty­pien zählen z. B. ADHS, Autismus, Dyskalkulie, Legasthenie, Read more about Neurodiversität in der Musikpädagogik[…]

Janezic, Daniela / Sabine Walter / Julia Wikström

Allen zum Schutz

Zur Entwicklung des Kinderschutzkonzepts der Musikschulen Burgenland

Rubrik: Musikschule
erschienen in: üben & musizieren 2/2025 , Seite 36

Mit dem Ziel, ein Kinderschutzkonzept für die Musikschulen Burgenland zu erstellen, ging die Sorge einher, dass dadurch im Kollegium Ängste entstehen könnten. So befürchteten manche KollegInnen zusätzliche Arbeitsbelastung oder sorgten sich, dass Situationen künftig überbewertet werden könnten. Daher war uns von Beginn an wichtig, im Kollegium eine positive Sichtweise auf das Thema zu etablieren. Der Read more about Allen zum Schutz[…]

Merk, Christian

Volle Craft voraus!

Organisiert und informiert im Musikschulalltag: die Produktivitäts-App „Craft“

Rubrik: Digital
erschienen in: üben & musizieren 2/2025 , Seite 34

Bei Craft handelt es sich um eine Produktivitäts-App, mit der Informationen, Ideen, Dokumente, Links und vieles mehr gesammelt und mit anderen Personen geteilt werden können. Auch wenn Craft nicht spezifisch für die Arbeit in Musikschulen konzipiert wurde, kann sie auf vielfältige Weise von Lehrkräften und SchülerInnen genutzt werden und den Musikschulalltag erleichtern. So kann die Read more about Volle Craft voraus![…]

Mücksch, Josephine

Dackelbeine und Maulwurfpfoten

Bewegungslernen im Instrumentalunterricht

Rubrik: Praxis
erschienen in: üben & musizieren 2/2025 , Seite 30

Muzio Clementi veröffentlicht in den Jahren 1817 bis 1826 mehrere Bände an Fingerübungen und Etüden mit dem vielversprechenden Titel Gradus ad Parnassum. Das disziplinierte und regelmäßige Wiederholen dieser Übungen soll im metaphorischen Sinne zum Gipfel des Parnass, gemäß der griechischen Mythologie der Sitz der Götter, führen. Rund 70 Jahre später lässt Johannes Brahms dem Musikverlag Read more about Dackelbeine und Maulwurfpfoten[…]

Beier, Sarah-Lisa

Den Hyperfokus im Blick

Erwachsene SchülerInnen mit ADHS: Überlegungen für einen erfolgreichen Instrumentalunterricht

Rubrik: Praxis
erschienen in: üben & musizieren 2/2025 , Seite 24

Lange Zeit galt ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) als Phänomen, das vor allem im Kindes- und Jugendalter auftritt und sich im Laufe des Lebens verwächst.2 Mittlerweile ist jedoch belegt, dass ADHS die Betroffenen ein Leben lang begleitet. So erleben sie auch noch als Erwachsene „eine innere Unruhe und Getriebenheit und die Aufmerksamkeitsprobleme ändern sich meist auch nicht grundlegend“.3 Read more about Den Hyperfokus im Blick[…]

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