Busch, Barbara

Eine Arbeit wie ein ande­res Handwerk“

Johanna Kinkels didaktische Überlegungen zum Klavieranfangsunterricht

Rubrik: Bericht
erschienen in: üben & musizieren 5/2017 , Seite 40

Um Schü­ler zu bekom­men, muß man nachts auch in Gesell­schaf­ten spie­len. Dies war mir das All­er­sauers­te, und so stell­te ich es ein, sobald ich glaub­te, bekannt genug in mei­nem Krei­se zu sein. Das geht aber in Lon­don nicht. Man darf nie vom Schau­platz sei­ner Tätig­keit auch nur momen­tan ver­schwin­den, will man nicht gleich ver­drängt und Read more about <span class="dquo">„</span>Eine Arbeit wie ein ande­res Hand­werk“[…]

Ludwig, Johanna

Zum Leben erweckt

Methodische Anregungen am Beispiel des Klavierstücks „Clowns“ von Dmitri Kabalewski

Rubrik: Praxis
erschienen in: üben & musizieren 3/2017 , Seite 29

Den­noch wer­den neue Stü­cke im Unter­richt all­zu oft „erle­sen“ und erst wenn der Noten­text ver­traut ist, wird ein frei­er Umgang mit der Musik ermög­licht. Wie lässt sich aber vom ers­ten Ken­nen­ler­nen eines Stücks an ein per­sön­li­cher, emo­tio­na­ler, sinn­haf­ter Zugang eröff­nen? Sibyl­le Cadas Arti­kel „Ein­stieg in ein neu­es Stück“* bie­tet Anre­gung und Inspi­ra­ti­on, exem­pla­risch eini­ge metho­di­sche Read more about Zum Leben erweckt[…]

Vonderau-Prütz, Cornelius

Bar­tóks Erbe(n)

Über die neuere ungarische Klaviermusik für Kinder

Rubrik: Praxis
erschienen in: üben & musizieren 2/2017 , Seite 32

Selbst in Fach­krei­sen ist die Mei­nung ver­brei­tet, es gäbe nach Bar­tók zu weni­ge und kaum nen­nens­wer­te Kom­po­si­tio­nen, die für Anfän­ge­rIn­nen geeig­net seien.1 Zwar ent­zie­hen sich in der Tat vie­le neue­re, bedeu­ten­de Kla­vier­wer­ke auf­grund ihrer hohen tech­ni­schen Anfor­de­run­gen einem päd­ago­gi­schen Zugriff. Genaue­re Recher­chen erge­ben jedoch, dass sich dane­ben und zuneh­mend seit den 1950er Jah­ren inter­na­tio­nal ein Read more about Bar­tóks Erbe(n)[…]

Erben, Eva

Der ers­te Klavierunterricht

Frieda Loebensteins Lehrwerk als Anregung für einen gelungenen Start im Anfangsunterricht Klavier

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 1/2016 , Seite 41

Der ers­te Kla­vier­un­ter­richt erschien 1927 mit dem viel­ver­spre­chen­den Unter­ti­tel „Ein Lehr­gang zur Erschlie­ßung des Musi­ka­li­schen im Anfangsklavierunterricht“.1 Das aus Schü­ler­heft und Leh­rer­kom­men­tar bestehen­de Unter­richts­werk ist, wie die Autorin betont, aus der Pra­xis her­aus ent­stan­den und für die Arbeit mit sie­­ben- bis zehn­jäh­ri­gen Kin­dern bestimmt.2 Aus­ge­wähl­te Text­pas­sa­gen, die alle­samt der „Aus­ga­be A für Leh­rer“ ent­nom­men sind, Read more about Der ers­te Kla­vier­un­ter­richt[…]

Kanczyk, Michael

Oh, wir fah­ren mit dem Zug…“

Klassenmusizieren mit Klavier: Chance und Bereicherung

Rubrik: Praxis
erschienen in: üben & musizieren 1/2016 , Seite 32

Am Beginn jedes Pro­jekts ste­hen Neu­gier und Freu­de. Für die teil­neh­men­den Schü­le­rIn­nen (13 bis 18 Kin­der an fünf Instru­men­ten) ist die Unter­richts­stun­de etwas Neu­es und ich spü­re sei­tens der Klas­se eine Erwar­tung auf etwas Unge­wöhn­li­ches. Für vie­le ist es die ers­te Begeg­nung mit einem Instru­ment. Das Kla­vier hat eine gro­ße Anzie­hungs­kraft. Der Flü­gel, an dem Read more about <span class="dquo">„</span>Oh, wir fah­ren mit dem Zug…“[…]

Bernhard Gauss, Brigitte

Von Anfang an musizieren

Klavier-Anfangsunterricht nach Gehör und nach Noten

Rubrik: Praxis
erschienen in: üben & musizieren 5/2015 , Seite 32

Was wünschst du dir auf dem Kla­vier spie­len zu kön­nen?“ Die­se Fra­ge stel­le ich in einer der ers­ten Stun­den mei­nen neu­en Schü­le­rIn­nen. Fast alle, die nicht Für Eli­se nen­nen, ant­wor­ten: „Ich möch­te auf dem Kla­vier schö­ne Lie­der [für vie­le gleich­be­deu­tend mit schö­ne Stü­cke] spie­len kön­nen.“ Für mich als Leh­re­rin heißt das nichts ande­res, als dass Read more about Von Anfang an musi­zie­ren[…]

Mohrs, Rainer

Ein Kla­vier­stück entsteht

Barbara Hellers Klavierzyklus „Klangspuren“ als Anregung für eigene Improvisationen

Rubrik: Praxis
erschienen in: üben & musizieren 4/2015 , Seite 32

Die Kom­po­nis­tin Bar­ba­ra Hel­ler nähert sich dem Kla­vier spon­tan, neu­gie­rig, expe­ri­men­tier­freu­dig. Ihre Musik ent­steht oft aus einem ein­fa­chen Bau­stein, aus einer Initi­al­zün­dung, einem Klang, der ihr gefällt, der sie inspi­riert. So ein Bau­stein kann z. B. ein bestimm­tes Inter­vall sein, etwa eine Quin­te. Lesen Sie wei­ter in Aus­ga­be 4/2015.

Spiekermann, Reinhild

Zum Schei­tern verurteilt?

Survivaltraining für Schwervermittelbare: 12 Kompetenzen für Hochschulabsolventen mit Hauptfach Klavier

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 4/2015 , Seite 12

Pro­log Eigent­lich war eine ganz nor­ma­le Stu­di­en­fahrt der Det­mol­der Kla­vier­päd­ago­gik­stu­die­ren­den an die Ioni­sche Uni­ver­si­tät Kor­fu geplant: fach­di­dak­ti­scher Dis­kurs mit den grie­chi­schen Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen, „län­der­über­grei­fen­de“ Pro­ben vier- bis acht­hän­di­ger Lite­ra­tur für ein oder zwei Kla­vie­re (mit krö­nen­dem Abschluss­kon­zert), gemein­sa­me Work­shops sowie Vor­trä­ge zu aktu­el­len The­men der Instru­men­tal­päd­ago­gik, gar­niert mit einer Por­ti­on Lan­des­kun­de und His­to­rie. Die Read more about Zum Schei­tern ver­ur­teilt?[…]

Herrgott, Gerhard

Franz Liszts Tech­nik des Klavierspiels

Eine Rekonstruktion nach Schriften von Frederic Horace Clark

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 3/2015 , Seite 23

Um 1880 war Fre­de­ric Hor­ace Clark zum Papst des Kla­vier­spiels gepil­gert, und der jun­ge Feu­er­kopf scheint dem alten Liszt, der zu Fra­gen der Kla­vier­tech­nik schon lan­ge ver­stummt war, tat­säch­lich die Zun­ge gelöst zu haben.2 Was Liszt ihm mit­teil­te, bau­te Clark in einem hal­ben Dut­zend volu­mi­nö­ser Wer­ke aus; eine ers­te Skiz­ze erschien 1885.3 Clarks Schrif­ten wer­den Read more about Franz Liszts Tech­nik des Kla­vier­spiels[…]

Großmann, Linde

Die unbe­kann­te Seele

Bemerkungen zum rechten Pedal des Klaviers

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 3/2015 , Seite 12

Es ist eine all­ge­mein aner­kann­te Über­zeu­gung, dass der Pedal­ge­brauch eines der wich­ti­gen Aus­drucks­mit­tel beim Kla­vier­spiel ist und ent­schei­den­de Bedeu­tung für Klang, Phra­sie­rung und die Frei­heit der Hän­de hat. Mein eige­ner Leh­rer im Stu­di­um sag­te, dass es genü­ge, auf die Füße eines Pia­nis­ten zu schau­en, um zu sehen, ob die­ser die Kom­po­si­ti­on ver­stan­den habe oder nicht. Umso Read more about Die unbe­kann­te See­le[…]