Rüdiger, Wolfgang

Emo­ji-Impro

Gefühle ausdrücken auf nur einem Ton

Rubrik: Praxis
erschienen in: üben & musizieren 5/2018 , Seite 32

Das per­sön­li­che Gespräch über all­täg­li­che Bege­ben­hei­ten und Gefüh­le eröff­net und ­beglei­tet den Unter­richt, erzeugt eine gute Lern­at­mo­sphä­re und bil­det die Basis für ein leben­di­ges Musik­ler­nen und Musi­zie­ren. Dazu gehört, dass Lehr­per­so­nen bewusst wahr­neh­men, in wel­cher Ver­fas­sung ihre Schü­le­rIn­nen sind, wenn sie in den Unter­richt kom­men, even­tu­ell fra­gen, wie sie sich füh­len und was sie gera­de Read more about Emo­ji-Impro[…]

Levens, Ulla

Impro­vi­sa­ti­on als eige­ner ­Stu­di­en­gang?

Fachtagung über Improvisationsdidaktik an ­Musikhochschulen an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

Rubrik: Bericht
erschienen in: üben & musizieren 3/2018 , Seite 42

Mitt­woch­abend, 20 Uhr: Der Zuschau­er­raum des Kam­mer­mu­sik­saals der Hannover’schen Hoch­schu­le für Musik, Thea­ter und Medi­en war voll besetzt. Der Anlass: ein Improvisa­tionsabend des Tri­os Harald Kim­mig (Vio­li­ne), Mag­da Mayas (Kla­vier) und Dani­el Stu­der (Kon­tra­bass) als Eröff­nungs­ver­an­stal­tung der erst­ma­lig statt­fin­den­den Fach­ta­gung „Impro­vi­sa­ti­ons­di­dak­tik an Musik­hoch­schu­len“. Das akus­tisch und optisch Dar­ge­bo­te­ne war Grup­pen­im­pro­vi­sa­ti­on vom Feins­ten, die das Publi­kum Read more about Impro­vi­sa­ti­on als eige­ner ­Stu­di­en­gang?[…]

Heilig, Jennifer

Bru­der Jakob in C

Zwei exemplarische Modelle zur ­Improvisation im Gruppenunterricht mit Anfängern

Rubrik: Praxis
erschienen in: üben & musizieren 1/2018 , Seite 28

Die im Fol­gen­den vor­ge­stell­ten Improvisa­tionsmodelle eig­nen sich für alle Grup­pen, in denen die Teil­neh­me­rIn­nen min­des­tens fünf Töne lesen und spie­len kön­nen. Ansons­ten soll­ten min­des­tens drei und maxi­mal 30 Schü­le­rIn­nen in der Grup­pe sein. Das opti­ma­le Ergeb­nis erzielt man mei­ner Erfah­rung nach mit einer Anzahl von sechs bis 15 Musi­ke­rIn­nen. Obwohl die meis­ten musi­ka­li­schen Anfän­ger im Read more about Bru­der Jakob in C[…]

Friedrich, Burkhard

Hör|Welten – Spiel|Weisen

Anleitung zur Wahrnehmung des Unscheinbaren

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 5/2017 , Seite 12

Wir betre­ten Räu­me in der Regel mit der Absicht, dort einer funk­tio­na­len Tätig­keit nach­zu­ge­hen. Selbst Auf­ent­hal­te in der Natur sind nicht unbe­dingt vom for­schen­den Hören geprägt, son­dern von dem Wunsch nach Ent­span­nung und Ruhe. Wie wir mer­ken, lau­ert über­all um uns her­um die Funk­tio­na­li­sie­rung und das ziel­ge­rich­te­te Han­deln. Mit dem Sehen ver­hält es sich zuwei­len Read more about Hör|Welten – Spiel|Weisen[…]

Schneider, Hans

Vom Trop­fen zum Klang

Aspekte und Bedingungen experimentellen Musizierens

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 5/2017 , Seite 06

Was ist das Wesen einer expe­ri­men­tel­len Akti­on? Eine sol­che ist schlicht eine Akti­on, deren Ergeb­nis nicht vor­aus­ge­se­hen wird. (John Cage)1 Im Febru­ar 2017 sprach der Kom­po­nist und Musi­ker Hei­ner Goeb­bels auf der Früh­jahrs­ta­gung des Insti­tuts für Neue Musik und Musik­erzie­hung in Darm­stadt über die zen­tra­le Rol­le des Kol­lek­tivs und des­sen Ein­fluss auf sei­ne Arbeit. Dabei Read more about Vom Trop­fen zum Klang[…]

Rüdiger, Wolfgang

Expe­ri­men­tel­les Musi­zie­ren

Literaturauswahl

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 5/2017 , Seite 31

Carl Ber­g­strøm-Niel­­sen: From the Danish Sea­sons. 50 impro­vi­sa­tio­nal pie­ces for ensem­ble ad lib. or solo, Edi­ti­on S, Kopen­ha­gen 1999 Elke Bip­pus, Die­ter Mersch, Hen­ning Schmid­gen und Mari­on Saxer: „Das Expe­ri­ment in der Gegen­warts­kul­tur. Ein Gespräch“, in: Musik & Ästhe­tik, Heft 52, Okto­ber 2009, S. 5–23 Chris­toph von Blum­rö­der: Arti­kel „Expe­ri­ment, expe­ri­men­tel­le Musik“ und „Offe­ne Form“, Read more about Expe­ri­men­tel­les Musi­zie­ren[…]

Song, Ji-Youn

Nichts steht im Weg

Kinder entdecken Musik im Klangraum Flügel

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 5/2017 , Seite 26

Atem­los rennt Anton um den Flü­gel her­um, schlägt hier auf den Deckel, zupft dort eini­ge Sai­ten, schreit in den weit geöff­ne­ten Innen­raum hin­ein, „schleicht“ mit sei­nen Hand­flä­chen über die Tas­ta­tur und lässt plötz­lich eine Metall­ket­te auf die Sai­ten im Inne­ren fal­len. Hoch­kon­zen­triert steht er kurz vor der Urauf­füh­rung sei­ner ers­ten eige­nen Kom­po­si­ti­on beim Schü­ler­vor­spiel und Read more about Nichts steht im Weg[…]

Meyer, Claudia

Frei­heit zur Viel­falt

Heterogenität im Monheimer Improvisationsorchester

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 3/2017 , Seite 44

Beim Mon­hei­mer Impro­vi­sa­ti­ons­or­ches­ter han­delt es sich um ein Orches­ter der Musik­schu­le Mon­heim, wel­ches mit Hand­zei­chen­di­ri­gat arbei­tet. Die im Mon­hei­mer Impro­vi­sa­ti­ons­or­ches­ter ver­wen­de­ten Hand­zei­chen gehen zurück auf den New Yor­ker Musi­ker Butch Mor­ris, der in den 1980er Jah­ren Diri­gier­ges­ten ent­wi­ckel­te, die er zum Teil von dem Jazz­mu­si­ker Charles Mof­fett über­nom­men hat­te. Mit die­sen Diri­gier­ges­ten arbei­tete er zunächst Read more about Frei­heit zur Viel­falt[…]

Eikmeier, Corinna

Unge­wohn­te Posi­tio­nen

Bewegungsqualität und Musizierpraxis: Einladung in ein fiktives Forschungslabor

Rubrik: Praxis
erschienen in: üben & musizieren 1/2017 , Seite 29

Inter­pre­ten kön­nen an der Per­fek­ti­on ihrer gewünsch­ten Inter­pre­ta­ti­on fei­len. Impro­vi­sa­ti­ons­mu­si­ke­rin­nen bewe­gen sich an der Kan­te des Unvor­her­seh­ba­ren und haben weni­ger Mög­lich­kei­ten zur Kon­trol­le ihrer Hand­lun­gen. Kom­po­nis­tin­nen kön­nen pla­nen und ord­nen, sind aber auf genia­le Ein­fäl­le ange­wie­sen. Die ers­ten bei­den Grup­pen brin­gen glei­cher­ma­ßen musi­ka­li­sche Struk­tu­ren im gegen­wär­ti­gen Moment zum Klin­gen, wäh­rend Kom­po­nis­ten die Mög­lich­keit haben, über Read more about Unge­wohn­te Posi­tio­nen[…]

Hubrich, Sara

Whe­re the magic ­hap­pens…

Interpretation als kreative Kunst im Spektrum von Improvisation und Komposition

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: üben & musizieren 6/2016 , Seite 06

Das Wort Impro­vi­sa­ti­on, abge­lei­tet von lat. „impro­vi­sus“ (ital. „improv­vi­so“), steht als Kom­po­si­tum für das „nicht-vor­­her­­seh­ba­­re“ oder das „un-erwar­­te­­te“ Ereig­nis, wäh­rend der Begriff des Extem­po­rie­rens das Erfin­den einer Idee im Moment der Auf­füh­rung her­vor­hebt. Gehen wir davon aus, dass musi­ka­li­sche Gestal­tun­gen zu wei­ten Tei­len mit dem Her­vor­ru­fen von Erwar­tun­gen spie­len, die dann im Ver­lauf ein­ge­löst wer­den, Read more about Whe­re the magic ­hap­pens…[…]