Mahlert, Ulrich

Auto­ri­tät ist Fes­se­lung“

Adolf Bernhard Marx' Forderung nach „Freiheit und Selbstbestimmung“ im Unterricht

Rubrik: Bericht
erschienen in: üben & musizieren 6/2016 , Seite 32

Adolf Bern­hard Marx (1795–1866), Schü­ler von Dani­el Gott­lieb Türk und Carl Fried­rich Zel­ter, wirk­te ab 1830 als Pro­fes­sor für Musik­wis­sen­schaft an der Ber­li­ner Uni­ver­si­tät. Als Haupt­werk ver­öf­fent­lich­te er eine gro­ße vier­bän­di­ge Leh­re von der musi­ka­li­schen Kom­po­si­ti­on, die die Kom­po­si­ti­ons­leh­re in der Musik­aus­bil­dung neu begrün­de­te. Der hier zitier­te Pas­sus stammt aus Marx’ Schrift Die Musik des neun­zehn­ten Jahr­hun­derts und ihre Pfle­ge. Metho­de der Musik (Leip­zig 1855).1 In die­sem Buch beschäf­tigt Marx sich aus­führ­lich mit päd­ago­gi­schen Fra­gen und kon­zi­piert eine umfang­rei­che Unter­richts­leh­re. In Kapi­tel XI erör­tert er „Bil­dungs­zie­le“. Und in die­sem Zusam­men­hang beschreibt Marx, wie er sich idea­ler­wei­se die persön­liche und künst­le­ri­sche Ent­wick­lung von Schü­le­rin­nen und Schü­lern in der Beschäf­ti­gung mit Musik­wer­ken vor­stellt.

1 Zitat­text S. 472 f. und 476. Reprint online unter: https://books.google.de/books?id=RxMWAAAAYAAJ&
printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

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