Schinko, Eva-Maria
Dieser Kuckuck, der mich neckt
Singen und Spielen rund um die Kuckucksterz
Die Rufterz ist dasjenige Intervall, das fast alle Kinder kennen. In der Musikalischen Früherziehung eignet sich der Kuckucksruf sehr gut, um die Terz näher kennenzulernen. Mithilfe von Solmisation und szenischer Ausgestaltung wird das Lied „Dieser Kuckuck, der mich neckt“ erarbeitet und schließlich die Terz notiert.
Begrüßung
Im Kreis auf dem Boden sitzend, begrüßen sich die Kinder singend mit Namen. Dazu wird ein Ball vom einen zum nächsten Kind gerollt, das mit seinem Namen in Rufterz begrüßt wird: „Hallo, Miriam!“ Das Kind, das den Ball rollt, singt solistisch, im Anschluss daran wiederholen alle die gesungene Begrüßung.
Da die Begrüßung spielerisch gestaltet ist, dürfte es den Kindern wenig Schwierigkeiten machen, solistisch zu singen. Sollte sich dennoch ein Kind nicht trauen, können alle unterstützend mitsingen. Reihum begrüßen sich alle so lange, bis jede und jeder einmal dran war.
Anschließend sollen die Kinder überlegen, an welchen Vogel sie dieser Ruf erinnert. Meist erkennen sie rasch, dass der Kuckuck so ruft. Wir sprechen im Plenum über die Eigenart des Kuckucks, nämlich seine Eier in fremde Nester zu legen und die Küken von anderen Vögeln großziehen zu lassen.
Spiel
Alle Kinder sitzen im Kreis auf dem Boden. Ein Kind hat ein Styropor-Ei in der Hand. Es geht nun um die anderen Kinder herum, legt das Ei unauffällig hinter ein Kind und läuft davon. Das Kind, hinter das das Ei gelegt wurde, läuft hinterher und versucht, das erste Kind zu fangen. Dieses setzt sich schnell auf den Platz des fangenden Kindes. Wenn ein Kind doch gefangen wird, dann darf es noch mal der Kuckuck sein. Während der Kuckuck mit dem Styropor-Ei um den Kreis wandert, rufen die anderen Kinder „Kuckuck!“.
Warm-up und Stimmbildung
Für das Warm-up und die Stimmbildung erzähle ich eine Geschichte. Die Kinder imitieren meine Bewegungen (eckige Klammern/ gerade) und Geräusche (eckige Klammern/ kursiv).
Lesen Sie weiter in Ausgabe 1/2026.

