Menrath, Thomas

… nicht das Üben der Tech­nik, son­dern die Tech­nik des Übens zu erschlie­ßen“

Willy Bardas' Gedanken zur Psychologie der Klaviertechnik

Rubrik: Bericht
erschienen in: üben & musizieren 1/2017 , Seite 36

Der Text ist dem wahr­schein­lich vor 1923 geschrie­be­nen Buch Zur Psy­cho­lo­gie der Kla­vier­tech­nik von Wil­ly Bar­das ent­nom­men. Über den Autor ist heu­te, anders als in den 1920er Jah­ren, kaum mehr etwas in Lexi­ka und Nach­schla­ge­wer­ken zu fin­den. 1887 in Wien gebo­ren, stu­dier­te er in Ber­lin Kla­vier bei Artur Schna­bel und Kom­po­si­ti­on bei Max Bruch. Ab 1919 unter­rich­te­te er am renom­mier­ten Stern­schen Kon­ser­va­to­ri­um in Ber­lin. Bar­das starb mit 37 Jah­ren an den Fol­gen eines Unfalls. Sei­ne Hin­ter­las­sen­schaft ist schmal: Neben eini­gen weni­gen Schall­plat­ten­auf­nah­men mit roman­ti­schem Reper­toire ist es vor allem die Schrift Zur Psy­cho­lo­gie der Kla­vier­tech­nik, die 1927 pos­tum mit einem Geleit­wort sei­nes Leh­rers erschien. In den Jahr­zehn­ten nach dem Erschei­nen geriet das Buch etwas in Ver­ges­sen­heit. Über die Grün­de kann man nur spe­ku­lie­ren. 2002 wur­de es neu auf­ge­legt.

Lesen Sie wei­ter in Aus­ga­be 1/2017.