Gatzweiler, Lucia / Hanna Ehnes

Ein Erfolg mit Folgen

Eine Bestandsaufnahme der IGP beim Symposium „Embracing Ambiguity“

Rubrik: Bericht
erschienen in: üben & musizieren 4/2026 , Seite 50

Der Diskurs über Veränderungen in der In­strumental- und Gesangspädagogik (IGP) ist seit geraumer Zeit allgegenwärtig. Schlagworte wie Fachkräftemangel, Herrenberg-Urteil oder Einsparungen in den Kulturbudgets führen schnell zu Narrativen von Krise und nie dagewesenem Wandel. Aber stimmt das überhaupt? Befindet sich die IGP wirklich in einer Krise? Vor diesem Hintergrund untersuchte im Mai an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien – in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln – das Symposium „Embracing Ambiguity“ die „Rolle der Instrumental- und Gesangspädagogik in Musikpädagogik, Bildungspolitik und Gesellschaft“.
Eingeladen hatten Natalia Ardila-Mantilla und Michael Göllner, um im Kreis der IGP-Familie eine Situationsbestimmung des „Unternehmens IGP“ vorzunehmen: Was ist der Kern der IGP? Was bedeutet die zunehmende Ausdifferenzierung und Professionalisierung für die Identität des Fachs? Können wir uns noch auf gemeinsame Ziele einigen? Oder sollten wir uns, wie Martin Zierold in seiner Keynote provokativ vorschlug, einfach selbst auflösen? Eindeutige Antworten auf diese Fragen waren in Wien nicht zu erwarten – und vielleicht war genau das der entscheidende Punkt: Statt die Vieldeutigkeit der IGP aufzulösen, wurde sie in immer neuen Bildern und Gesprächsformaten sichtbar gemacht.

Lesen Sie weiter in Ausgabe 4/2026.

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