üben & musizieren 4/2026
Akkordeon / Ukulele
Es gibt Instrumente, die sich nie ganz in die erste Reihe drängen. Das Akkordeon und die Ukulele dürften zu dieser Kategorie gehören. Beide Instrumente teilen eine bemerkenswerte Biografie zwischen Popularität und Geringschätzung. Beide entziehen sich bis heute einer eindeutigen Einordnung. Sie stehen zwischen Kunst- und Gebrauchsmusik, zwischen Virtuosität und Einfachheit, zwischen lokalem Idiom und globaler Verbreitung. Beide Instrumente zeigen exemplarisch, dass hoher künstlerischer Anspruch und musikpädagogische Basisarbeit einander nicht ausschließen. Sie eröffnen Räume für künstlerische Entfaltung und ermöglichen zugleich Teilhabe.
BestellenBusch, Barbara
Ein Blick auf die Akkordeonszene – Gespräch mit Marc Fischer
Ostendorf, Michael
Die Ukulele in der Grundschulpraxis: Chancen, Hürden und Ideen für den Gruppenunterricht
Klaus, A. Sophie
Zur spielerischen Vermittlung variationsreichen Übens und wie die Inspiration dafür nie ausgeht
Yu, Siqi
Körperwahrnehmung, Atmung und musikalische Zeit – am Beispiel des Violinspiels
Heuser, Lennart
In seinem Essay „Homo Ludens“ (1938) sucht der Kulturhistoriker Johan Huizinga nach dem Witz des Spiels
Spiekermann, Reinhild
Studierende der Hochschule für Musik Detmold erarbeiten mit MusikschülerInnen experimentelle Techniken am Klavier
Bauchrowitz, Frank
Musikschulen, Vereinen und MusikerInnen drohen Abmahnungen – trotz rechtmäßig lizenzierter Fotos auf der Website
Dartsch, Michael / Judith Lenz
Patenschaften zwischen Jugendlichen als Chance zur Nachwuchsgewinnung
Gatzweiler, Lucia / Hanna Ehnes
Eine Bestandsaufnahme der IGP beim Symposium „Embracing Ambiguity“
Arnold, Simon
Zur Lernmethode von Theodor Leschetizky (1830–1915)
Busch, Barbara
Gespräch mit André Uelner über die Transformation des klassischen Kulturbetriebs
Rezensionen
Busch, Barbara / Sebastian Herbst (Hg.)
Impulse für Lehre, Forschung und Organisationsentwicklung
Saalmann, Jürgen
Geknackt und vorgestellt von Trixi. Mit 50 tollen Gitarrentricks. Ein Gitarren-Lernbuch, illustriert von Eva Pospiech










