Becker, Annette

Ein­zig­ar­ti­ge Koope­ra­ti­on in Darm­stadt

Der von der Akademie für Tonkunst und der Technischen Universität Darmstadt angebotene Joint Bachelor of Arts (JBA) „Musikalische Kultur“ verbindet künstlerische und wissenschaftliche Schwerpunkte

Rubrik: Bericht
erschienen in: üben & musizieren 4/2017 , Seite 38

Wenn David und Goli­ath koope­rie­ren, kann das beacht­li­che Syn­er­gie-Effek­te geben. Gele­gent­lich sogar in Form eines neu­en Studien­gangs. Seit dem Win­ter­se­mes­ter 2015/16 bie­ten die Aka­de­mie für Ton­kunst und die Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Darm­stadt (TU) gemein­sam den bun­des­weit ein­zi­gen Joint Bache­lor of Arts (JBA) „Musi­ka­li­sche Kul­tur“ an. Hier pro­fi­tie­ren die Stu­die­ren­den sowohl vom krea­ti­ven Kli­ma des klei­nen, aber hoch ange­se­he­nen Kul­tur­in­sti­tuts der Wis­sen­schafts­stadt als auch von den Struk­tu­ren und Mög­lich­kei­ten der Uni­ver­si­tät mit ihren mehr als 26000 Stu­die­ren­den.
Wer musi­ka­lisch begabt und dar­über hin­aus ander­wei­tig fach­lich inter­es­siert ist, kann im Rah­men die­ses sechs­se­mest­ri­gen Stu­di­en­gangs künst­le­ri­sche und wis­sen­schaft­li­che Qua­li­fi­ka­tio­nen ver­bin­den. Die fünf Stu­di­en­be­rei­che umfas­sen ein künst­le­ri­sches Haupt­fach, also ein Instru­ment, Gesang oder Kom­po­si­ti­on, dazu künst­le­risch-prak­ti­sche Fächer wie Ensem­ble­lei­tung, Musik­theo­rie, Musik­äs­the­tik und einen Wahl­be­reich. Mög­li­che Zweit­fä­cher sind etwa Ger­ma­nis­tik, Sozio­logie oder Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten. Nach dem erfolg­rei­chen JBA-Abschluss steht Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten der Weg in bei­de Rich­tun­gen offen. Sie kön­nen dann ent­we­der ihren musi­ka­li­schen Inter­es­sen fol­gen oder ihre wis­sen­schaft­li­che Aus­bil­dung in einem Mas­ter­stu­di­um an der TU fort­set­zen, Letz­te­res auch mit dem län­ger­fris­ti­gen Ziel der Pro­mo­ti­on.

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