Bauer, Isabella

Jetzt weiß ich wie­der, war­um ich die­sen Beruf mache!“

Bonner Musikschullehrerinnen engagieren sich für ein Jugendorchester in Nairobi

Rubrik: Bericht
erschienen in: üben & musizieren 5/2018 , Seite 42

An vie­len Orten Afri­kas sind in den ver­gan­ge­nen Jah­re klas­si­sche Jugend­or­ches­ter ent­stan­den. So auch in Koron­gocho, einem der größ­ten Slums in der kenia­ni­schen Haupt­stadt Nai­ro­bi. Enge, stau­bi­ge Wege sind hier gesäumt von Blech- und Holz­hüt­ten. Die meis­ten der hier leben­den Men­schen schla­gen sich als Händ­ler, Imbiss­ver­käu­fer und Hand­wer­ker irgend­wie durch. Die gro­ße Müll­halde am Ran­de der soge­nann­ten „infor­mel­len Sied­lung“ bie­tet für vie­le die Lebens­grund­la­ge. An allen Ecken und Enden wird ver­kauft, was noch irgend­wie brauch­bar erscheint.
Der Ein­gang zur St. Petrus­kir­che liegt direkt neben dem Fuß­ball­platz und der ein­zi­gen Grund­schu­le in der Gegend. Durch das Gewirr von Kin­der­stim­men, Motor­rad­ge­knat­ter und Bolz­ge­räu­schen drin­gen die Klän­ge von Gei­gen, Kla­ri­net­ten und Saxo­fo­nen her­über. Die jun­gen Musi­ker des Pro­jekts Ghet­to Clas­sics spie­len sich ein. Jeden Sonn­tag tref­fen sich die Kin­der und Jugend­li­chen in der durch ein Well­blech­dach geschütz­ten Kir­che, um zusam­men zu musi­zie­ren.

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