Roscher, Ulrich

Revo­lu­ti­on (in) der Musik

Ein szenisches Konzert der Streicherakademie Hannover diskutierte anregend über die Musik der Zweiten ­Wiener Schule

Rubrik: Bericht
erschienen in: üben & musizieren 1/2018 , Seite 38

Die Strei­cher­aka­de­mie Han­no­ver: Das sind etwa 80 Kin­der und Jugend­li­che, die dort ein Streich­in­stru­ment erler­nen. Dafür steht eine Team von Instru­ment­al­leh­re­rIn­nen bereit, ange­lei­tet von der Grün­de­rin und Lei­te­rin der Aka­de­mie, Marie-Lui­se Jauch.
Bemer­kens­wert erscheint die Metho­de, mit der die Schü­le­rIn­nen an das Strei­chen her­an­ge­führt wer­den. Beim ita­lie­ni­schen Lied Tiri­tom­ba zum Bei­spiel konn­ten die Konzert­besucherInnen ver­fol­gen, wie die jüngs­ten Grund­schü­le­rin­nen und -schü­ler die Melo­die erst auf „do-re-mi“ san­gen und zugleich mit den ent­spre­chen­den Sol­mi­sa­ti­ons­ges­ten beglei­te­ten. Danach san­gen sie es auf den ita­lie­ni­schen Text und zuletzt spiel­ten sie es auf der Gei­ge. Die beacht­li­che Into­na­ti­ons­si­cher­heit, die sie dabei erziel­ten, war sicher nicht zuletzt auf die vor­an­ge­gan­ge­ne Fun­da­men­tie­rung des Inter­vall­emp­fin­dens mit­tels Sol­mi­sa­ti­on zurück­zu­füh­ren.

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